Miners Diaries: StackCoin – Schon wieder Scam/Betrug!

Anmerkung: Dieser Artikel wurde von meinem Vorgänger verfasst. Nach der Fortführung des Blogs mit dem neuen Team wurde der name des Hauptaccounts verändert, weshalb ältere Artikel nun so aussehen, als würden sie von mir, Lukas Fiedler, stammen, auch wenn dem nicht so ist. Jeder dieser Artikel ist mit dieser Anmerkung versehen.

Am Samstag war für 12:00 Uhr eine interessante neue Coin angekündigt: StackCoin [STACK]. Eine auf Skrypt basierende Coin mit einen Coinlimit von 134 Milliarden. Und tatsächlich war die Coin sogar sehr interessant auf den ersten Blick, da die Initiatoren eine neue Wallet entwickelt hatten, die optisch deutlich besser aussah, als die gängingen. Normalerweise sehen die Wallets ja immer gleich langweilig aus, vom unterschiedlichen Logo abgesehen. Also schon ein gewichtiger Unterschied zu den immer gleichen Klon-Coins. Der Entwickler nutzte das hohe Interesse durch die Wallet-Screenshots dann auch auf für ein dreistufiges Pre-Ipo, bei dem vermeintlich 7.12 Milliarden der Coins an interessierte Investoren verteilt werden sollten. Und viele bissen an: 66.2 Bitcoin kamen so zusammen. Ich beschloss lediglich zu minen, ich habe mit Vorabzahlungen durchaus gemischte Erfahrungen gemacht.

Das Misstrauen wuchs dann, nachdem das IPO von 12:00 Uhr auf 18:00 Uhr verschoben wurde. Als dann nach 18:00 Uhr immer noch nichts vom IPO zu hören war im Thread, setzte sich langsam aber sicher die Erkenntnis durch, dass auch StackCoin nichts als ein gigantischer Betrug war, um möglichst viel Bitcoin abzugreifen. Der Entwickler hat das Geld unterschlagen und sich aus dem Staub gemacht. Die Geschädigten wollen aus der Not nun eine Tugend machen und eine „RealStackCoin“ selbst herausbringen. Nur fehlt ohne bessere Wallet ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Es ist dann nur ein Klon unter vielen.

Ich wollte trotzdem mal wieder meinen Miner anschmeißen und entschied mich dafür, noch einmal DNotes weiter zu minen. Ich hatte das Glück, dass die ersten 500 Blöcke noch zusätzlich 75 DNotes je Block Bonus gaben, so dass ich doch auf rund 100 DNotes die Stunde kam mit einer Hash Rate von 665 Mh/s. Als dieser Bonus aber vorbei war gingen die Miningerträge je Stunde aber auf nur noch 25 DNotes zurück, so dass ich heute das Minen von DNotes dann einstellte. Den Zuwachs bei der Hash Rate erzielte ich durch schlichtes Umstöpseln meines Monitors, der jetzt über die billige interne Grafikkarte läuft, während sich die R9 280X voll auf das Minen „konzentriert“.

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