Bodenbildung beim Bitcoin-Preis hilft dem Altcoinmarkt

Anmerkung: Dieser Artikel wurde von meinem Vorgänger verfasst. Nach der Fortführung des Blogs mit dem neuen Team wurde der name des Hauptaccounts verändert, weshalb ältere Artikel nun so aussehen, als würden sie von mir, Lukas Fiedler, stammen, auch wenn dem nicht so ist. Jeder dieser Artikel ist mit dieser Anmerkung versehen.

Der Bitcoin-Kurs war über 1 Jahr im Sinkflug, scheint jetzt aber bei Kursen um 250 Dollar seinen Boden gefunden zu haben. Das ist eine typische Entwicklung; der Preis konnte sich exakt auf dem Niveau stabilisieren, welcher der Startpunkt für den überproportionalen Anstieg im Spätherbst 2013 darstellte. Dieser stabile Boden sollte nun auch helfen den Altcoinmarkt zu einer neuen Blüte zu verhelfen. Viele Kandidaten haben bereits die Startblöcke verlassen, denken wir an Monero oder auch NEM, es stehen hier wieder spannende Zeiten bevor. Helfen dürfte zusätzlich, dass die Zentralbankwährungen insgesamt einen Abwertungswettlauf hinlegen (auch der Dollar erlebt aktuell lediglich eine Scheinblüte). Die Menschen versuchen sich der drohenden Geldentwertung zu entziehen und investieren ihr Kapital in Alternativen. Sehr viel Geld fliesst in Aktien und Immobilien, aber auch Spezialitäten wie Bitcoin- und Altcoins, dürften von dieser Kapitalflucht zunehmend profitieren. Um nicht zu grosse Risiken einzugehen empfehle ich aktuell mindestens 50% der Krypto-Coin-Gewichtung im Bitcoin zu halten. Ganz fern halten würde ich mich aktuell von Krypto-Aktien und DACs: Hier haben die letzten 12 Monate gezeigt, dass in 90% der Fälle die Projekte innerhalb von Wochen scheiterten und das Kapital entsprechend verbrannt war. Momentan sollten direkte Investments in Altcoins den höchsten Grad der Risikobereitschaft darstellen. Mining ist übrigens – wie von mir erwartet und mehrfach angekündigt – tot. Diesen Kuchen (der deutlich kleiner ist als noch vor 12 Monaten) teilen sich wenige Institutionelle mit entsprechender Hardware untereinander auf.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Bitcoins und NEM investiert.

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