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Exklusiv: Das Pre-ICO von Modum!–Ein Gastbeitrag von Markus Bohl

Heute findet eine exklusive Premiere beim Altcoinspekulant statt. Etwas, was es in dieser Form noch niemals auf diesem Blog gegeben hat: Die exklusive Ankündigung eines Pre-ICO mit sattem Rabatt auf den Ausgabepreis und einer äußerst geringen Zeichnungssumme. Also genau die Faktoren welche ein Pre-ICO im Verhältnis zu einem späteren ICO umso interessanter machen! Genau diese Chance hat mich dazu bewogen noch einen letzten Beitrag hier zu verfassen. Es geht um das Pre-ICO von Modum. Bei Modum handelt es sich um ein Schweizer Start-Up mit Sitz in Zürich. Modum wurde zwar erst im Jahr 2016 gegründet hat aber bereits einen Blitzstart hingelegt und wurde beim Schweizer Förderprogramm „Kickstart Accelerator“ mit dem ersten Preis in der Kategorie „Future & Emerging Technologies“ ausgezeichnet und hat bereits bezahlte Pilotprojekte mit grossen Playern im Schweizer Markt erfolgreich abgeschlossen.

Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik der Universität Zürich eine technische Lösung entwickelt, um die Temperatur beim Transport von Medikamenten zu überwachen. Dabei wird ein Sensor in das Medikamentenpaket beigelegt und zeichnet die Temperatur während des Transports auf. Beim Empfänger werden die Daten des Sensors dann ausgelesen und direkt an die Ethereum Blockchain übermittelt und darin gespeichert. Damit sind sie fälschungssicher und nachträglich nicht mehr veränderbar. Diese Technologie soll Kostenersparnisse von bis zu 50% ermöglichen, da bei einem Einsatz der üblichen Kühltransporter auch Medikamente gekühlt werden, bei denen dies nicht zwingend notwendig wäre. Dies hängt mit regulatorischen Vorgaben zusammen, die eine Temperaturüberwachung für sämtliche Medikamente vorsieht, auch für Temperatur-unempfindliche. Solche Medikamente könnten dann in der Zukunft schlicht per Postpaket inklusive eines Sensors verschickt werden, was eine erhebliche Kosteneinsparung bedeuten würde. Die Hardware ist kurz vor der Serienreife und soll bereits im August voll funktional vorliegen. Zu diesem Zeitpunkt kommt evtl. auch ein Deal mit der Schweizer Post zustande, welche mit dem Einsatz von Modum-Sensoren viele zusätzliche Paketkunden zusätzlich gewinnen könnte. Also eine Win-Win-Situation. Für die Zukunft sind weitere Sensoren und Anwendungsgebiete geplant. So könnten die Sensoren auch bei Lebensmittellieferungen zum Einsatz kommen. Oder lichtempfindliche Sensoren, welche feststellen können, ob das Paket während des Versands geöffnet worden ist. Oder Erschütterungssensoren, welcher fragilen Transportgütern wie Glas oder Flatscreen-Monitoren beigelegt werden. Es gibt bereits vielfache Ideen für eine Weiterentwicklung mit verschiedensten Anwendungsgebieten.

modum idee

Kommen wir zu den Details des ICOs: Zunächst findet das Pre-ICO statt. Dabei werden maximal 2.1 Millionen der 30 Millionen Token angeboten. Der Rabatt liegt dabei bei 50% auf den Ausgabepreis von USD 1.00. Beim Pre-ICO kann also eine Gesamtsumme von maximal USD 1.05 Millionen investiert werden. Die Tokens geben den Investoren das Recht, am Gewinn von modum.io zu partizipieren, indem Zahlungen in Höhe der beschlossenen Dividenden an die Tokenholder ausgeschüttet werden. Das Pre-ICO dient in erster Linie dazu, die Kosten für das ICO abzudecken und fällt deshalb nicht besonders groß aus. Ist das Pre-ICO überzeichnet, fallen die Investoren in die jeweils vorgesehenen Bonustöpfe des ICO, mit etwas tieferen Bonis, was selbstverständlich dann auch klar angezeigt wird. Das offizielle ICO soll im September stattfinden. Dabei werden nochmals bis zu 18 Millionen Token angeboten. Sollten hier nicht alle Token verkauft werden können, werden die überzähligen Anteile konsequent ausgebucht/verbrannt. Es bleiben 10 Millionen Token übrig. Hier kommt eine weitere interessante Besonderheit bei Modum ins Spiel: Diese fließen nicht einfach den Modum-Eigentümern zu, sondern sie müssen sich die Token über erreichte Milestones Stück für Stück verdienen. Das spannende dabei ist, dass die Token-Halter selbst über das Erreichen dieser Milestones abstimmen werden. Nur wenn die Mehrheit zustimmt, werden die Token Stück für Stück freigeben. Eine hervorragende Idee auch die Community aktiv zu halten und auch ein Beweis dafür, dass es das Modum-Team ernst meint der Weiterentwicklung. Wenn Sie nicht liefern und die Community nicht überzeugt werden kann, dann fällt auch ihr Anteil an Modum-Token viel kleiner aus. Ein Mechanismus den man sich für jedes ICO gerne wünschen würde.

Neben der Weiterentwicklung verschiedenster Sensoren je nach Anwendungsbereich ist Modum auch anderen Crypto-Protokollen gegenüber offen. So sind bereits die Meilensteine definiert, dass in der Zukunft auch IOTA, Tezos oder ein anderes Protokoll für die Anbindung der Sensoren genutzt werden können. Das Team will sich nicht auf Jahre hinweg an Ethereum binden und ist hier flexibel.

Fazit: Modum bietet ein sehr gutes Gesamtpaket. Das Team hat in kurzer Zeit sehr viel erreicht und bietet sehr gute Zukunftsperspektiven. Modum nutzt die Blockchain auf sinnvolle Art und Weise und ist nicht irgendein ERC 20-Apptoken. Die Firma hat in ihrem einjährigen Bestehen schon ein bemerkenswertes Tempo vorgelegt und es deutet vieles darauf hin, dass die nächsten Jahre äußerst erfolgreich werden können.

Die Nachfrage nach dem Pre-ICO wird das Angebot bei Weitem übersteigen. Das Altcoinspekulant-Team muss deshalb zu besonderen Mitteln greifen um das Community-Building zu ermöglichen: Interessenten können sich zwar ab dem 8. August unter https://modum.io/tokensale für den Pre-ICO mit Ihrer E-Mail Adresse anmelden und das Whitepaper und weitere Informationen bekommen, die Möglichkeit des Investierens bekommen allerdings nur vorab ausgewählte wichtige Multiplikatoren der Crypto-Community. Es steht eben nur eine beschränkte Anzahl von Tokens im Pre-ICO zur Verfügung und diese müssen sinnvoll im Hinblick auf das zukünftige Community-Building verteilt werden. Modum bittet um Verständnis für diese restriktive Vorgehensweise. Aber nur so lässt sich vermeiden, dass sich wenige „ICO-Flipper“ ohne langfristiges Interesse einen Großteil der Token nur unter spekulativen Gesichtspunkten sichern. Und ab September dann steht das „große“ ICO allen Investoren ohne Einschränkung offen. Wer also jetzt leer ausgeht hat bereits in wenigen Wochen eine erneute Chance!

-Markus Bohl

Disclaimer: Hinweis auf Interessenkonflikt – Der Autor wird selbst in das Modum Pre-ICO investieren.

Nametoken-Das dezentrale Domain-Ökosystem

Inmitten einer schwierigen Phase des ICO-Marktes wagt Nametoken die ersten Schritte. Warum ich das Projekt trotz der aktuellen Lage interessant finde, erkläre ich in diesem Post.

Was ist das Projekt Nametoken?

Nametoken ist ein Projekt, dass sich rund um einen gigantischen, stetig wachsenden Markt dreht: den Markt der Internet Domains.

Domain Markt.jpg
Quelle: denic.de

Einzelne Teammitglieder von Nametoken haben dabei schon in der Vergangenheit erfolgreich mit Domains gehandelt und wollen dies nun skaliert und professionell auf Basis der Blockchaintechnologie fortführen. Hierzu will Nametoken einen Online-Handelsplatz für Domains mit Hilfe von Ethereum aufbauen. Der Kauf, Verkauf sowie viele weitere Features werden dabei über Smart Contracts abgewickelt. Im Verhältnis zu herkömmlichen Handelsplätzen können so eine Menge Gebühren eingespart werden. Sämtliche Aktionen wären somit billiger und auch noch transparent auf der Blockchain nachvollziehbar.

Das Initial Coin Offering von Nametoken startet heute und soll maximal 18000 Bitcoin bis zum 30. September über verschiedene Bonusstufen einbringen. Besonders dabei ist, dass 90% aller Token an die Investoren ausgeschüttet werden, und nur 7% für das Team und 3% für   Legal/Advisory zurückbleiben. Nicht verkaufte Token werden am Ende des ICO für Belohnungen im Markt verwendet.  Außerdem soll das Token deflationär sein (Gegenteil von inflationär), d.h mit 50% der erzielten Gewinne des Projekts sollen Token aufgekauft und „vernichtet“ werden, um so den Preis der verbleibenden Token zu steigern. Die Allokation der eingesammelten Bitcoin wird dabei wie folgt aussehen:

Nametoken Distribution.jpg

Demnach würde Nametoken nicht nur einen Handelsplatz erstellen, sondern zugleich auch selbst in vielversprechende Domains investieren. Wie bereits erwähnt werden hier 50% vom Gewinn für den Kauf von Token verwendet, der Rest wird reinvestiert. Um das Projekt und seine Ziele im Detail zu verstehen, war Jens Peterssen (Mitgründer und CEO neben Frank Menze, dem Gründer von Druckerpatronen.de) so freundlich mir einige Fragen zu beantworten.

jenspeterssen

Hi Jens, danke dass du dir die Zeit nimmst meine Fragen bezüglich Nametoken zu beantworten. Im Vorfeld habe ich das Projekt schon grob umrissen, jetzt soll es ein bisschen mehr ins Detail gehen. Zunächst einmal: Wie kam es zu der Idee hinter Nametoken und den ersten Schritten?

Die Idee hinter Nametoken ist bereits in den letzten Jahren gereift. Durch unser Kerngeschäft, dem Domainhandel, hielten wir es schon immer für sinnvoll, eine eigene Domain Plattform auf die Beine zu stellen. Für unser Domainportfolio haben wir bereits einige Algorithmen, die uns bei der Suche nach potenziellen Domaininteressenten helfen, programmiert.

Dadurch, dass wir seit einiger Zeit selbst in Cryptowährungen investieren (Bitcoin, Altcoins sowie ICOs), fanden wir es eine gute Idee, diese beiden Dinge zu kombinieren.

Laut euren Angaben wollt ihr 18000 BTC (ohne Berücksichtigung der Boni) mit eurem ICO einsammeln. Das ist für ein Start-Up sehr viel Geld. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

JP: Ohne die nötigen Strukturen kann man kein vernünftiges Projekt im Bereich Domains auf die Beine stellen. Alleine die Entwicklungs- sowie Marketingkosten sind immens. Heutzutage gibt es nach wie vor lediglich Sedo als seriöse Domainhandelsplattform. Andere kleinere Plattformen sind entweder an der Umsetzung oder am Marketing gescheitert. Wir möchten diesen Fehler nicht machen.

Weiterhin möchten wir unsere Expertise als Domain Broker dazu nutzen, über Nametoken attraktive Domains zu kaufen und wieder zu verkaufen. Dieses Business betreiben wir nun schon seit über 20 Jahren mit großem Erfolg. Der ICO würde uns die Möglichkeit geben, dieses Business zu skalieren – von dem Erlös werden die Nutzer von Nametoken ebenfalls profitieren.

Neben der Akquirierung von Domains und deren Verkauf ist auch die Entwicklung eines Dezentralen Domain-Marktplatzes geplant. Inwieweit wird sich dieser aufgrund der Dezentralität von herkömmlichen Anbietern unterscheiden und wie groß sind hier die Einsparungen hinsichtlich Gebühren?

JP: Er wird sich immens von anderen unterscheiden. Zum Einen arbeiten wir bereits mit automatisierten Methoden, um Domains besser vermarkten zu können. Durch Nametoken wird dieser Algorithmus noch viel weiter verfeinert. So möchten wir unsere User einbinden, um Domains besser bewerten zu können. Die User können „spielerisch“ (Stichwort „Tinder for Domains“) mit Hilfe unserer App Domains bewerten, Daten pflegen und vieles mehr. Für diese Nutzung werden sie Nametokens erwirtschaften können. Somit können unsere bestehenden Algorithmen in Verbindung mit User Generated Big Data dafür sorgen, dass Domainverkäufer den perfekten Käufer finden können. Das Ganze ist einzigartig. Es ist noch nie Jemandem gelungen, eine Domainplattform zu starten, bei dem der Nutzer nahezu perfekte Ergebnisse erhält. Derzeit ist es ja meist so, dass man bei Millionen von eingestellten und nicht verschlagwortenden Domains den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Auch im Hinblick auf Gebühren werden wir deutlich günstiger sein. Während man auf herkömmlichen Plattformen für einen Domaintransfer bis zu 15% Gebühren zahlen muss, können wir alles über Smart Contracts erheblich vereinfachen, so dass wir am Ende bei ca. 1% Gebühr landen werden.

Werdet ihr neben herkömmlichen Domains auch in .eth Domains investieren?

JP: Die ganzen neuen Endungen sollte man erst einmal vorsichtig genießen. Es gibt Endungen, wie zum Beispiel .shop, die haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Welche von den anderen neuen Endungen, wozu auch .eth gehören wird, interessant sein werden, wird sich erst noch zeigen. Unser Gespür hat uns hier bisher immer geholfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Als Nutzer soll man für die Registrierung, den Kauf und vieles mehr von Domains NAT Token erhalten. Woher kommen diese?

JP: Diese NAT Tokens werden hauptsächlich aus den erzielten Gebühren vergütet.

Weiterhin soll euer bewährter Domain-Bewertungs-Algorithmus mit Daten von Benutzern gepaart werden. Kannst du mir mehr darüber verraten?

JP: Auf die meisten Punkte bin ich bereits vorher eingegangen. Zu viel möchte ich noch nicht Preis geben. Erste Tests zeigen allerdings schon: Das Ganze funktioniert und wird Domainhändlern eine Menge Spass bereiten!

Zu guter Letzt: Welche Risiken und Chancen siehst du in den kommenden Monaten, und wo siehst du Nametoken in einem Jahr?

JP: Die Risiken befinden wir für sehr Überschaubar. Auf Grund unserer Expertise und Erfolgen der Vergangenheit können wir den Domainmarkt und die Chancen sehr gut einschätzen.

Wir sind sehr Überzeugt von unserem Projekt, so dass ich hier vielmehr die Chancen sehe. Der Domainmarkt wächst von Jahr zu Jahr. Immer mehr Firmen drängen ins Netz. Und ohne eine vernünftige Domain hat man kaum eine Chance, dort zu bestehen. Dies wird den Wert von Domains weiter steigern.

Wie sagte Bill Gates schon in den Neunzigern? „Domains have and will continue to go up in value faster than any other commodity ever known to man.“ Der Nametoken wird in einem Jahr an vielen Exchanges vertreten sein. Spätestens in einem Jahr wird auch unser Domainmarktplatz online gehen.

Persönliche Einschätzung

Insgesamt möchte ich abschließend sagen, dass das Team sowie der Use-Case hinter Nametoken für mich, trotz hoher Zielsetzungen, positiv aussieht. Allerdings muss man in der aktuellen Marktlage aufpassen, zu welchem Zeitpunkt man investiert, da aktuell die meisten ICOs aufgrund ihres hohen Caps nach der ICO unter dem ICO-Preis gehandelt werden (sollte man keine Boni in dem ICO bekommen haben). Eine Mögliche Lösung ist hier die Hälfte seines geplanten Investments im Zeitraum des 50% Bonusses zu tätigen und die andere Hälfte nach dem Ende des ICO. Weiterhin sollte man genau beobachten, wie viele Token in dem ICO letztendlich verkauft worden sind und wie groß der hieraus resultierende Reward-Pool ist. Anders als bei anderen ICOs muss hier aber auch darauf vertraut werden, dass die Investitionen des Teams in Domains lohnen sind, da sowohl ein großer Teil der Gelder hier verwendet wird, als auch die Deflation des Tokens hiervon abhängt.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Tezos: Die sich selbst anpassende Blockchain

Tezos. Jeder, der sich mit Altcoins und ICOs beschäftigt, hat zwangsweise bereits diesen Namen gehört. Nach dem Entwicklungs-Start in 2014 beginnt nun am 1. Juli um 8 Uhr morgens deutscher Zeit das Initial Coin Offering!

Welche Probleme will Tezos lösen?

Folgendes Beispiel wird zur Verdeutlichung der aktuellen Situation in der Krypto-Welt verwendet (Quelle: Tezos Position Paper, Seite 3):

Man stelle sich den Vergleich zwischen Krypto-Währungen und einem Smartphone vor. Alle paar Wochen erscheint ein neues Smartphone auf dem Markt, oft ausgestattet mit neuen Features und neuer Technik. Obwohl Menschen, die ein altes Smartphone besitzen, eventuell neidisch auf diejenigen mit dem neuesten Modell sein können, bedeutet dies nicht, dass die alten Smartphones nicht mehr funktionieren. Was würde sich ändern, wenn nun alte Smartphones nicht mehr mit den neuen Modellen/Designs kompatibel wären? Der Wert eines Smartphones wäre abhängig von den Nutzern genau dieses Modells, viel geringer!

Eine solche Situation haben wir zurzeit betreffend Kryptowährungen. Für jede neue Innovation entsteht zurzeit eine neue Blockchain, es werden kaum bestehende Chains verbessert. Wie auch, wenn die einzigen Möglichkeiten eine Sidechain oder eine Fork sind. Weiterhin wird von Tezos angesprochen, dass in etablierten Proof-of-Work Systemen anstatt der Stakeholder einige große Mining Pools immer mehr Macht bezüglich Netzwerkentscheidungen bekommen/haben.

Wie löst Tezos die angesprochenen Probleme?

Tezos ist eine Blockchain, welche sich verändern kann. Dies wird realisiert, indem Stakeholder mehrheitlich, anhand bestimmter Regeln, für eine Veränderung stimmen.  (Je mehr Token man besitzt, desto mehr Stimmrechte hat man). Diese wurde zuvor in einem Testnetz getestet. Subjekt der Veränderung kann, wortwörtlich, alles sein. Das Wort „alles“ schließt hier sogar die Bedingungen einer Abstimmung und Annahme einer Veränderung mit ein. Weiterhin verwendet Tezos zu Beginn anstatt Proof-of-Work einen „Delegated Proof-of-Stake“ (DPOS) Algorithmus, welcher es jedem Tezos Halter ermöglicht, an der Blockerstellung teilzunehmen (oder einen Delegierten für sich zu bestimmen; je höher dabei der Tezos-Betrag hinter einem Delegierten, desto öfter wird dieser Blöcke erstellen). Aufgrund des Potenzials zur Veränderung ist es allerdings auch möglich, dass in Zukunft dieses System verändert wird, beispielsweise hin zu einem Proof-of-Work Algorithmus oder sogar zu einem zentralisierten Protokoll (die Tezos Foundation vermutet einen Verbleib beim DPOS). Ein besonderes Augenmerk haben die Entwickler bei der Programmierung auf die mathematische Beweisbarkeit des Codes gelegt (mathematische Beweise von Software sind aufwendig, stellen aber sicher, dass sich keine Logik-Fehler im Code befinden). Um die Beweisbarkeit zu vereinfachen wurde Tezos in der Programmiersprache OCaml geschrieben (als Smart Contract Sprache wurde Michelson verwendet).

Smart Contracts? Check. 100% private Transaktionen? Geplant.

Ähnlich wie Ethereum, sind auch in Tezos die Erstellung von Smart-Contracts (ein Stück Code hinter einer Adresse, welcher durch eine Transaktion zu dieser Adresse eine vorbestimmte Aktion durchführt) möglich. Ein Unterschied ist dabei, dass Smart Contracts in Tezos nur eine begrenzte Anzahl an Schritten zur Ausführung zur Verfügung haben (in Ethereum ist diese unbegrenzt, allerdings steigen die Transaktionskosten proportional zur Komplexität). Da die meisten Smart Contracts nicht allzu kompliziert sind, sind in Tezos die Anzahl der Schritte, die pro Transaktion durchgeführt werden können, begrenzt. Dies verhindert laut dem Position-Paper zudem CPU-basierte DDoS Attacken. Als ein zusätzliches Feature sind komplett anonyme Transaktionen, wie zum Beispiel ZCash sie ermöglicht, geplant (nicht umsonst wird der Leiter des ZCash Projekts, Zooko Wilcox, als Berater aufgeführt). Dazu soll zunächst ein spezieller Token auf der Tezos Blockchain eingeführt werden. Dieser würde ZCash Technologie verwenden und wäre 1 zu 1 gegen Tezos eintauschbar. Langfristig ist dieses Feature für die komplette Tezos Blockchain geplant.

Das Tezos Team & die Foundation

Die Tezos Blockchain wird primär von Dynamic Ledger Solutions Inc., einem US basierten Unternehmen entwickelt. Gegründet wurde dieses Unternehmen unter anderem von Kathleen und Arthur Breitman. Weiterhin stehen momentan 10 weitere Core Entwickler hinter Tezos, die hauptsächlich in Paris ansässig sind. Diese werden besonders im Anfangsstadium die Entwicklung und Adaption von Tezos vorantreiben. Das Entwicklerteam kooperiert dabei mit OCamlPro, einer Softwarefirma, die sich auf die Programmiersprache OCaml spezialisiert hat. Die Gründer von Tezos hielten es für sinnvoll, dass die ersten Schritte auch durch eine Tezos Foundation unterstützt werden. Diese ist unabhängig und in der Schweiz angesiedelt. Sie besteht zurzeit aus Johann Gevers, Diego Ponz, und Guido Schmitz- Krummacher und besitzt, beginnend ab dem Genesis Block, ein einjähriges Vetorecht bezüglich Veränderungen der Tezos Blockchain.

tezos plan

Das Initial Coin Offering

Sämtliche Infos können unter https://crowdfund.tezos.com gefunden werden (stelle sicher, dass du die richtige Seite besuchst!). Start des Initial Coin Offerings ist der 1. Juli um 8 Uhr morgens und dauert 2000 BTC Blocks (ca 2 Wochen). Dabei gibt es einen Bonus, der sich, beginnend bei 20%, alle 400 BTC Blocks (ca. 2 Tage und 18 Stunden) verringert.

tezos bonus

Zwischen September 2016 und März 2017 wurden bereits $612,000 von Hedge-Fonds zur Finanzierung einiger letzter Schritte gesammelt. Diese werden mit einem Bonus über 31,48% in dem ICO berücksichtigt. Weiterhin hat der Milliardär Tim Draper angekündigt, in Tezos zu investieren. Zu Beachten ist für Anleger, dass es bei Tezos kein ICO-limit gibt.

Insgesamt finde ich Tezos persönlich sehr spannend und kann kaum erwarten, wie die Evolution dieser Blockchain beginnt. Es gibt jedoch einen wichtigen Punkt, weshalb ich nicht an dem ICO teilnehmen werde: Es gibt, wie bereits erwähnt, kein ICO-Limit. In der Vergangenheit wurden bei ICOs stark steigende Geldbeträge eingesammelt, und Tezos ist ein bereits seit längerer Zeit gehyptes Projekt.

ICO trend
ICO Trend; Quelle: Twitter @myetherwallet

Ich vermute daher, dass sämtliche Interessenten innerhalb der zwei Wochen in das Projekt investieren werden. Dies wiederum resultiert meiner Meinung nach in einem  neuen Rekord bezüglich des eingesammelten Geldes. Dadurch gibt es kaum Raum für kurzfristige und mittelfristige Gewinne und es ist eventuell mit einem Preisverfall nach der ICO zu rechnen, bei dem sich potentielle Interessenten günstig in das Projekt einkaufen können. Dieses Szenario ist abhängig davon, wie viel tatsächlich während dem ICO investiert wird. Ich empfehle daher diesen genau zu verfolgen. Außerdem ist es bei dezentralisierten Steuerungen wichtig, dass die Token gut verteilt sind und nicht nur auf Börsen „rumliegen“. Sollte dies der Fall sein, so hätte das Tezos Team zusammen mit den Hedge-Fonds vermutlich den größten Stimmenanteil.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Santiment: Die Daten- und Informationsplattform für die Kryptomärkte

Santiment arbeitet daran eine Daten- und Informationsplattform für Kryptomärkte zu erstellen, über die sich User frei ihre relevanten Datengrundlagen zusammenstellen können. Am ehesten lässt sich dies mit den Geschäftsmodellen von Bloomberg oder Thomson Reuters vergleichen. Santiment wird am 04.07.17 einen ICO abhalten. Im Folgenden wird ein Überblick zu Santiment und dem anstehenden ICO geliefert und abschließend eine persönliche Einschätzung zu diesem gegeben.

Santiment

Santiment baut eine Plattform für jegliche Form von relevanten Daten im Bereich der Kryptomärkte. User können auf bestimmte Features kostenfrei zugreifen und detaillierte, beziehungsweise spezielle Daten mit Hilfe des Santiment Tokens (SAN) erwerben. Dies erfolgt mittels sogenanntem Staking, das heißt, dass Token für eine bestimmte Zeit weggeschlossen werden um so zusätzlichen Wert zu generieren. Kurz gesagt kann ich beispielsweise 100 SAN staken um neben den kostenfreien Daten ebenfalls spezielle Informationsgrundlagen freizuschalten. Hierdurch wird freies Supply weggeschlossen, was zu einer Knappheit auf dem freien Markt führt. Je mehr Anwender ihre Token staken, desto höher wird auch der Preis von SAN-Token sein.

Als Kunden der Plattform identifiziert das Projekt drei verschiedene Arten von Usern:

  1. Professionelle Krypto-Trader und -Investoren (z.B. Hedge Funds oder sogenannte Whales)
  2. “Normale” Krypto-Trader und -Investoren (z.B. mich)
  3. Externe Daten- und Informationsanbieter (z.B. Krypto-Exchanges oder Asset Management Plattformen)

Alle diese drei Arten von Usern sind auf der Suche nach aussagekräftige Daten und Informationen, wenngleich unterschiedlich in Form, Detailschärfe und Menge. Normale Krypto-Trader können auf freie Informationen zugreifen oder aber SAN Token staken um auf weitere persönlich ausgewählte Information zuzugreifen. So kann sich jeder Trader und Investor sein persönliches Santiment-Terminal zusammenstellen, auf dem relevante Daten oder Feeds angezeigt werden. Genauso verhält es sich für professionelle Investoren. Diese können ihrerseits relevante Informationen anzeigen lassen und müssen hierfür voraussichtlich eine höhere Anzahl an SAN staken. Die dritte Gruppe der Kunden umfasst beispielsweise Krypto-Exchanges oder Asset Management Plattformen, welche selbst SAN staken um ihrem Kundenstamm Zugriff auf Santiment-Daten zu ermöglichen. Als Beispiel kann hier Iconomi aufgeführt werden, welches frühzeitig in Santiment investiert hat – wahrscheinlich um Iconomi Kunden auf die Daten der Santiment Plattform zugreifen lassen zu können. So baut Santiment eine anpassbare Plattform, auf der jeder Nutzer sich seine Daten individuell zusammenstellen kann.

utility

Im Februar 2017 hat Santiment in einem Presale 18% der Token verkauft. Die dort gesammelten Mittel hat das Team genutzt um eine App zu entwickeln, welche sich aktuell in der Alpha Version befindet. Diese umfasst zum jetzigen Zeitpunkt unter anderem bereits Charts mit historischen Preisentwicklungen verschiedener Coins und ein krypto-finanzielles Spiel, welches Daten für die Sentimentanalyse zukünftiger Preisentwicklungen von Kryptowährungen sammelt. Santiment plant ein Terminal, wie es beispielsweise Bloomberg für “reguläre” Märkte anbietet, das sowohl im Browser als auch mobil aufzurufen ist. Die bereits zu weiten Teilen entwickelte App verkürzt daher das Zeitfenster der notwendigen zukünftigen Entwicklung.

santiment Terminal

Um den Zugang zur Plattform zu erleichtern kann der Zugang zu bestimmten Kanälen von Marktinformationen ebenfalls durch Euro oder Dollar erkauft werden. Kanäle können beispielsweise ICO-Analyse, Marktinformationen oder rechtliche Updates umfassen. Neben offiziellen Santiment-Kanälen können ebenfalls Partner Kanäle erstellen um ihre relevanten Informationen zu Verfügung zu stellen und gegebenenfalls zu verkaufen. Außer Kanälen werden ebenfalls Datafeeds angeboten, welche spezielle Einblicke beziehungsweise Muster von Kryptomärkten offenlegen. Solche Feeds können beispielsweise auf Sentimentanalyse basieren und Informationen hinsichtlich der Volatilität, Akkumulation oder Trollboxen liefern.

Ein weiteres, meiner Meinung nach äußerst relevantes, Feature ist die “Sanbase”. Diese soll eine Art Wikipedia für Kryptoprojekte und -währungen werden. Researcher und Partner von Santiment recherchieren hierzu relevante Informationen, stellen diese bereit und aktualisieren diese sobald es möglich ist. Nutzer des Netzwerks können Änderungen und Updates vorschlagen beziehungsweise bemängeln, sodass eine Art Wikipedia für Kryptomärkte entsteht. Ein gewissen Maß an zentraler Verwaltung ist hier allerdings notwendig um Missbrauch auszuschließen und Researcher für ihre Arbeit entlohnen zu können. Die Umsetzung einer solchen Lösung begrüße ich sehr, da ich selber bezeugen kann, wie aufwendig und kleinteilig die Recherche einzelner Projekte sein kann.

Im kürzlich veröffentlichten Whitepaper Draft wird das Projekt detailliert erläutert und eine Roadmap aufgeführt. Für das jahr 2017 werden neben der Durchführung des Crowdsales und der Veröffentlichung des Whitepapers  die Veröffentlichung der App sowie der Erstellung zweier erster Datafeeds (Preishistorie und Slack-Sentimentanalyse) geplant. Bis in das Jahr 2018 sollen über 200 Datafeeds, diverse Informationskanäle und verschiedene Sentiment-Tracker in die Plattform integriert werden.

ICO

 

santiment ico verteilungAm 04.07.2017 startet Santiment den Verkauf 54% der kompletten Token des Netzwerks in einem ICO. 18% der Token wurden bereits im Februar im Presale verkauft und 18% behält das Team ein. Die restlichen 10% verteilen sich auf Network Rewards (also Ausschüttungen bestimmte Teilnehmer im Santiment Netzwerk) und Berater/Partner. Somit werden insgesamt 72% aller Token öffentlich ausgeschüttet, was im vergleich zu anderen aktuellen ICOs ein vergleichsweise hoher Wert ist.

SAN ist ein Ethereum-Token, der folglich über einen Smart Contract zum Preis 1 ETH = 1000 SAN verkauft wird. Hierbei ist ein minimales Cap von 15.000 ETH und ein maximales Cap von 45.000 ETH festgelegt. Aktuell entspricht das MaxCap somit etwa $15,2 Millionen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen ICO-Mania at Santiment einen dreistufigen Plan für den Verkauf der Token geplant. So soll effektiv ausgeschlossen werden, dass einzelne Investoren sehr große Positionen kaufen und eine unvorteilhafte Distribution auftritt (wie es beispielsweise beim BAT ICO der Fall war). In der ersten Stufe können Mitglieder der Santiment Community einen Teil des ICOs kaufen. Hierzu müssen sie sich auf eine Whitelist eintragen und einen minimalen und einen maximalen Betrag ihres Investments angeben. Am Whitelisting-Prozess kann aktuell noch jeder partizipieren. Hierzu muss man Mitglied im Santiment Slack (Link) sein und den santiment Newsletter abonniert haben (Link). Mittels dieser Informationen kann man sich dann eintragen. Die zweite Stufe des ICO (25-35% des Crowdsales) wird über den Cofound.it Priority Pass abgewickelt. Cofound.it hat vor kurzem selbst einen ICO durchgeführt und versteht sich als Plattform für Blockchain Venture Capital. Im dritten Schritt wird der Crowdsale dann vollkommen für alle Teilnehmer geöffnet.

Einschätzung

Kryptomärkte erfreuen sich aktuell einem so hohen Wachstum, dass einzelne Exchanges am absoluten Limit ihrer Kapazitäten operieren und nicht mehr mal weitere Coins adden können. Meiner Einschätzung nach ergibt sich für Santiment schon jetzt ein sehr großer Kundenstamm, welcher ohne Probleme die langfristige Profitabilität des Netzwerks gewährleisten kann. Dies ist allerdings selbstverständlich klar abhängig von der Güte der angebotenen Informationen. Tatsächlich existieren diverse Nischenanbieter, die einzelne Aspekte der Santiment Produkte abdecken, allerdings fehlt ein übergreifender Anbieter. Meiner Meinung nach bietet das Projekt eine äußerst vielversprechende Chance frühzeitigen Zugriff auf eine überlegene Informationsgrundlage zu gewinnen. Sobald der tatsächliche Mehrwert der Plattform der breiten Masse klar wird, wird zu einem Netzwerkeffekt kommen und mehr und mehr Nutzer werden die Produkte aufrufen und selbst Produkte generieren. Hierdurch werden die vorliegenden Daten zunehmends besser, wodurch wiederum weitere Nutzer gewonnen werden. Da Datenzugriff über Staken der Token erzeugt wird, führt eine höhere Nutzung des Netzwerks zu einer zunehmenden Knappheit von SAN – und folglich einem steigenden Wert der Token.

Als Alpha-Tester der App und nach diversen persönlichen Gesprächen mit verschiedenen Mitgliedern des Santiment Teams bin ich der vollen Überzeugung, dass sie die gesetzten Ziele erreichen können.

Sehr angenehm finde ich, dass Santiment einen “normalen” ICO ohne Unwägbarkeiten durchführt. So gibt es kein Hidden Cap wie bei Projekten wie Status oder Bancor, sondern die maximale Funding-Höhe ist mit 45.000 ETH klar. Das Cap entspricht einer geeigneten Höhe, sodass das Santiment-Team wachsen kann, das Produkt entwickelt werden kann und zeitgleich noch viel Raum für Wachstum besteht. Hier ist ein Multiplikator von x2-x3 absolut vorstellbar, allerdings sind auch deutlich höhere Zuwächse denkbar.

Zusammengefasst halte ich Santiment für ein äußerst vielversprechendes Projekt, dessen geplanten Produkte ich aktuell klar vermisse. Mit zunehmenden Nutzerzahlen wird immer mehr Supply zwecks Staking weggeschlossen, wodurch es durchaus lohnend sein könnte, dieses frühzeitig zu erwerben.

 

Disclaimer: Der Autor arbeitet mit Santiment in beratender Tätigkeit zusammen (Link) und ist selbst in oben genannte Kryptowährungen investiert.

Air: Digitale Identität auf der Blockchain + Interview

Air ist ein Produkt des IT-Unternehmens Sphre, welches mittels Blockchain Anwendern eine sichere digitale Identität ermöglichen will. Das Projekt wird am 01. Juni einen ICO starten, um die Produktentwicklung zu finanzieren.

Daren Seymour, Direktor von Sphre, war so nett mir einige Fragen zu dem Projekt zu beantworten. Als Grundlage für das folgende Interview werde ich vorab einen kurzen Überblick über das Projekt liefern. Abschließend beschreibe ich noch meine persönliche Einschätzung des Projekts und des anstehenden ICOs.

Air

Mit Air möchte Sphre eine Plattform für sichere digitale Identitäten erstellen. Als Basistechnologie hierfür wird die “private” Hyperledger-Blockchain genutzt – im Gegensatz zu der Vielzahl von neuen Projekten, die auf Ethereum basieren. Hyperledger lässt sich als privat ansehen, da nur ausgewählte Netzwerkteilnehmer Transaktionen bestätigen dürfen. Als Blockchain nutzt Hyperledger kein Proof of Work, sondern Practical Byzantine Fault Tolerance (PBFT). Oberflächlich lässt sich diese Methode des Konsens als: “7 von 10 müssen zustimmen” beschreiben. Vertrauenswürdige Netzwerkteilnehmer validieren Transaktionen im Netzwerk und sobald eine notwendige Anzahl von Konsens erreicht ist, gilt die Transaktion als bestätigt. Dieser Ansatz bietet Vorteile in Form von Skalierbarkeit und geringen Transaktionskosten, aber auch Nachteile in Form von direkten Abhängigkeiten und einem geringeren Maß an Dezentralisierung. Persönlich halte ich die Wahl von Hyperledger für durchaus nachvollziehbar, da man so in einer vergleichsweise sicheren beziehungsweise ruhigen Umgebung agiert. Durch die hohe Skalierbarkeit lassen sich Prozesse für Mikrotransaktionen gestalten, die so in Bitcoin oder Ethereum noch nicht möglich sind (es aber wohl zukünftig durch das Lightning Network und das Raiden Network sein werden). Da im Hyperledger-Netzwerk keine Miner entlohnt werden müssen, verzichtet das Netzwerk komplett auf eine native Kryptowährung. Air wird aus diesem Grund Token (XID) in Form von Omnilayer-Assets erstellen. Omni (ehemals Mastercoin) ist kurz gefasst ein Protokoll, welches es ermöglicht Token beziehungsweise Assets auf der Bitcoin-Blockchain zu erstellen. Andere Projekte, wie Maidsafe oder Tether, nutzen ebenfalls Omni.

Technisch gliedert sich die Anwendung in drei essentielle Bausteine:

  1. Smart Contracts (bzw. in Hyperledger nennt es sich Chaincode), um zugrundeliegende Prozesse darzustellen, zugänglich zu machen und sicherzustellen.
  2. API, die Dritte nutzen können, um mit Nutzern der Plattform zu interagieren. Nutzer können hierbei beispielsweise Personen, Unternehmen, Organisationen oder Geräte sein.
  3. Eine App, durch welche Anwender zu jeder Zeit Zugriff auf ihre digitale Identität haben, indem sie Transaktionen prüfen oder veranlassen. Anwender erhalten eine Mikrotransaktion in Höhe von einem XID Token (der Token von Air), wenn sie sich erfolgreich verifiziert haben.

aircycle

Überblick der Hauptaktivitäten im Air Netzwerk: User verdienen XID auf Basis ihrer Identität und Transaktionen. Content Provider machen Usern Informationen auf Basis derer festgelegten Interessen zugänglich. Ausschließlich interessierte User bekommen entsprechende Informationen angezeigt und werden hierfür in Form von XID entlohnt. Data Analytics Provider fragen Netzwerkuser für Datenzugriff an und entlohnen gewährte Zugriffe mit XID.

Am 01. Juni startet Air seinen ICO, in dem 90% aller XID Tokens veräußert werden. Die übrigen 10% setzen sich aus einer Beteiligung für die Gründer in Höhe von 2,5%, einem Bug Bounty in Höhe von 6,5% und generellen Bounties in Höhe von 1% aller Tokens zusammen. Zusammen existieren somit 55 Mio. XID, welche nach Abschluss des ICOs verteilt werden.

Der Token-Sale gliedert sich in drei Bonusstufen. Die ersten 25% der 50 Mio. XID werden zum Preis von 0.0000760 BTC pro XID verkauft (20% Bonus für die ersten 950 Bitcoin). Danach werden weitere 30% mit einem Bonus von 10% (0.0000855 BTC/XID, insgesamt 1282.5 Bitcoin) verkauft, bis die restlichen 45% ohne Bonus zu einem Preis von 0.0000950 veräußert werden. Die restlichen 45% entsprechen einer Summe von 2137.5 Bitcoin. Somit möchte Sphre mit dem Air ICO maximal 4370 Bitcoin einnehmen. Eingesammelte Bitcoin werden in einer Escrow-Adresse gehalten und auf Basis verschiedener Meilensteine freigegeben. Sollte man am ICO teilnehmen wollen, ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass man während der ersten Bonusstufe investiert.

Interview

DS

Daren Seymour ist Director des IT-Unternehmens Sphre, welches sich auf Lösungen der Blockchain- und Quantum-Computing-Technologie spezialisiert hat. Er arbeitet seit über 25 Jahren als IT-Spezialist.

Hi Daren, thank you for answering my questions on your project. I believe that digital identity is one of blockchain’s most promising use cases, as it offers so many different applications. I provided a brief introduction to Air, so readers will have a fundamental knowledge of your project. Could you elaborate how you came up with the idea of Air?

DS: Many thanks for this opportunity. The idea for Air really came via the realisation of the full potential of blockchain within the digital identity arena and how we could allow individuals to control and commercialise their identity data for their own benefit, this was a paradigm changing moment! In an increasingly digital society, personal data has become a new form of currency. The biggest challenge for our leaders today in my view is to establish the trust that enables that currency to flow, and our aim is quite simply to facilitate this for consumers and enterprises.

Is Air your first blockchain project?

DS: No, however my previous projects were based on research requirements only, so Air is my first publicly shared project.

You are building Air on Hyperledger and use the Omnilayer for token creation. Why did you choose these platforms (and not Ethereum)?

DS: Ethereum is a great platform for sure. However Hyperledger was selected for initial development due to its modular design approach, and also its implementation of Practical Byzantine Fault Tolerance (PBFT) based consensus. This allows for very large-scale transaction scaling which is a key consideration in regards to identity based transactions.

For Omnilayer there were several considerations, the first of which was liquidity, as Omnilayer is integrated with numerous top exchanges and has a massive pool of existing assets. Secondly, ease of application integration, and finally, the stability of the Bitcoin blockchain as our first ‘connector’. However we will consider further connectors in the future, and Ethereum would certainly be on the list as the platform continues to stabilise and implement its roadmap, in particular Casper.

Various other (blockchain) projects like the Digital Identity Foundation (DIF), Cambridge Blockchain or Uport are working on digital identity solutions. What is your opinion on other digital identity projects and why do you think Air stands out?

DS: Yes, these are all great initiatives for sure. I think that Air stands out because of its modular technology approach. We will also implement a novel approach to user adoption whereby the individual will receive an XID digital token micropayment to their Air consumer application digital wallet, when a successful identity transaction has taken place, and we feel that this builds a new paradigm not just for digital identity, but for digital economic engagement.

With Eon and Ctrl, you are already working on additional use cases for medical data and access rights on the Air platform. Which use cases do you find most relevant on top of digital identity?

DS: There are many, if you think about how many times per day an individual transacts using some form of identity credential, from online login to banking and healthcare. However, I think the rise of automation and the inevitable implementation of Universal Basic Income is a key topic. If we imagine a world where most jobs are automated, and therefore most jobs no longer exist, then how can an individual increase their person income? This is one of the areas that we are exploring with Air, that being the enablement of an individual to monetise their digital identity and personal data for their own financial benefit.

Another interesting area is Artificial Intelligence ‘Automated Trust Verification’.  An example of this is that today, I leave my home and I trust myself to drive my car to my destination, but in the future an Artificial Intelligence will drive my car for me, but how do I know that I can trust my car to deliver me safely, should I rely on implicit trust as in effect, my car will make all driving decisions and is therefore an ‘identity’?  This is where I will be able to independently verify my car’s AI identity history, and not just my car, but every car of the same type, to ensure that my car is not being driven by HAL from the film 2001. I see such systems as increasingly important as more and more AI based ‘identities’ enter our lives.

When can we expect an MVP and/or a full product?

DS: We expect the Air Platform to be live and ready for use by the end of 2017.

Einschätzung

Meiner Meinung nach bietet das ICO aus verschiedenen Gründen eine durchaus vielversprechende Gelegenheit. Digitale Identität stellt möglicherweise den „besten“ Anwendungsfall für Blockchaintechnologie dar, da hierdurch erst eine Vielzahl von weiteren Use Cases, wie Identifikation und Bezahlung im Onlinehandel, ermöglicht werden. Air arbeitet aktuell schon an Anwendungsfällen für Healthcare und Zugriffsrechte.

Mit dem aktuell stark schwankenden Bitcoinpreis entspricht das 4370 BTC Cap von Air einem Gegenwert von etwas über (4370 * 1980€ =) 8,65 Mio. Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von 8,65 Mio. Euro würde sich das Projekt aktuell auf Platz 95 der Kryptoprojekte auf Coinmarketcap befinden. Ich empfehle jedem Leser einmal den Link anzuklicken und sich selbst ein Bild zu machen, ob Air bei den Projekten mit einem Cap von ca. 8-9 Mio. Euro richtig liegt oder ob noch Luft nach oben besteht. ICOs mit geringem Cap bieten prinzipiell die Möglichkeit höherer prozentualer Zuwächse im Vergleich zu ICOs mit höherem Fundingvolumen. Beispiele hierfür sind Next (etwa x1600 in BTC bzw. x4600 in Dollar seit dem ICO), Foldingcoin oder in näherer Vergangenheit Spectrecoin. Diese Projekte stellen allerdings seltene Perlen dar, da vergleichsweise viel mehr Projekte mit niedrigem Funding untergegangen sind. Aus diesem Grund halte ich es für prinzipiell sinnvoll in mittelgroße Projekte mit einem ICO Cap zu investieren. Hier besteht ein geringere Ausfallwahrscheinlichkeit aber es gibt viel Raum für Wachstum. Ich denke, dass Air kurzfristig eine Marktkapitalisierung von mindestens 20 Millionen Euro erreichen kann, wodurch sich ein ICO-Investment mehr als verdoppeln würde. Die Token werden kurzfristig nach dem ICO handelbar sein, weshalb die Möglichkeit besteht, dass XID schnell auf Exchanges gelistet wird. Sämtliche relevanten Börsen führen Omnitoken (wie beispielsweise Maidsafe oder Tether Dollar), sodass eine Integration leicht vonstatten gehen sollte.

Das Unternehmen Sphre arbeitet mit Air an einem Anwendungsfall, der jedem Mensch auf der Welt Vorteile bringen kann. Aus diesem Grund halte ich viel von dem Projekt und werde am ICO teilnehmen. Air stellt verschiedene neue Eigenschaften eines ICOs dar, was zusätzlich zu Aufmerksamkeit führen wird: Erster ICO zum Thema Digital Identity und erstes ICO Projekt auf Hyperledger. Ich sehe sowohl kurzfristiges als auch langfristiges Ertragspotential bei dem Projekt. Eine Strategie kann sein, auf einen kurzfristigen Preisanstieg zu warten, das initiale Investment abzuziehen, und in Folge mit sogenannten “Free Bags” restliche XID Token langfristig zu halten.

-Lennart Ante

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in oben genannte Kryptowährungen selbst investiert.

Byteball: Dritte Gratis-Ausschüttung am 12. März

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Byteball hat in den letzten Wochen den positiven Trend bestätigt, obwohl die Altcoins wegen dem Bitcoin-Anstieg erneut unter Druck kamen. Die zweite Ausschüttung erfolgte am 11. Februar, wie ich bereits berichtete. Ingesamt wurden 1.76% neu ausgeschüttet. Davon gingen exakt 1% an die bisherigen Byteballhalter, welche pauschal +10% auf Ihre Bestände erhielten. Die restlichen 0.76% gingen an verlinkte Bitcoinguthaben. Insgesamt sind also gerade einmal 11.76% aller Byteball ausgeschüttet worden. Die nächste Ausschüttung mit exakt gleichen Bedingungen erfolgt am 12. März. Wer neu dabei ist und wissen möchte, wie er denn seine Gratis-Byteball erhalten kann, dem wird hier geholfen. Die Community ist gewachsen in der Zwischenzeit, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei über 5 mio Dollar. Neben Cryptox.pl wird Byteball seit einigen Tagen auch bei der kleinen Exchange bitsquare gehandelt. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Altcoinbörsen folgen werden in den nächsten Wochen. Zusätzlich wird demnächst ein Community-Fonds eingerichtet werden um die weitere Entwicklung und Verbreitung zu unterstützen. Dafür werden nicht abgerufene Blackbytes verwendet. Blackbytes werden nämlich nur dann ausgeschüttet, wenn sie auf bereits registrierten Airdrop-Adressen liegen. Wer dies versäumt erhält zwar Byeteball aber keine Blackbytes. Diese „vergessenen“ Blackbytes fliessen in diesen Fonds.

Auch technisch tut sich einiges. Tony und sein Team von mindestens zwei weiteren Entwicklern haben die Version 1.3.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes ist es nun direkt möglich TOR zu aktivieren, was insbesondere bei Transaktionen von Blackbyte ein enorm hohes Mass an Anonymität ermöglicht:
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Insgesamt wirklich eine hervorragende Arbeit welche hier geleistet wird. Zusätzlich hat sich Tony mit Lisk und ICONOMI abgesprochen, die beide gemeinsam weiterhin um die 20% aller Byteball/Blackbytes halten. Beide stimmten wohl zu, dass sie ihre Byteball halten bis zum Ende der Ausschüttungsperiode. Das hilft beiden Seiten: Die Byteball-Community muss mittelfristg keine Dumps befürchten, welche von diesen „Mega-Walen“ ausgeht und gleichzeitig hilft ein stabiler Preis bei Byteball den inneren Wert von Lisk und ICONOMI zu erhöhen. Vielleicht ergibt sich daraus sogar noch eine Coin-übergreifende Kooperation. So hätte sich Tonys Strategie die Bitcoin-Menge je Interessent nicht zu begrenzen sich im Nachhinein doch noch ausgezahlt.

Fazit: Es stehen weiterhin alle Ampeln auf grün. Investoren rate ich ihre Bestände auf jeden Fall über die nächsten Ausschüttungen hinweg zu halten. Das sieht alles sehr vielversprechend aus und das Momentum dürfte in diesem Jahr hoch bleiben, schliesslich gibt es neben Byteball aktuell nur IOTA als Coin der dritten Generation mit Tangle anstatt der Blockchain. Der Tangle-Hype beginnt erst, da bin ich mir relativ sicher. Setzt sich die positive Entwicklung von Byteball (und IOTA) fort, sind beides Kandidaten für eine Marktkapitalisierung von über 100 mio Dollar. Die aktuellen Kurse  von unter 0.05 BTC je GBYTE sind zudem für Neuinvestoren interessant. Der gestiegene Bitcoinkurs hat hier noch einmal für attraktive Einstiegskurse gesorgt. Wer bisher noch nicht dabei war, hat nun die Chance sich einen Teil vom Kuchen abzuschneiden und damit an den weiteren Ausschüttungen zu partizipieren. Nicht vergessen: 88.24% werden noch verteilt!

Der Altcoinspekulant geht in den Ruhestand. Meine zu knappen zeitlichen Ressourcen lassen auf Dauer eine qualitativ hochwertige Altcoinberichterstattung leider nicht zu. Ich bitte meine Leser um Verständnis und danke für das Vertrauen und das viele positive Feedback, welches ich in den letzten Jahren erhielt. Es war mir eine Ehre!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

OpenLedger: Schnäppchenjagd bei Incent und Blockpay

Das Altcoingeschäft ist extrem kurzlebig. Zwischen Hype und dem Vergessen liegen oft nur wenige Wochen. Das eröffnet Chancen, wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat. Ich möchte heute auf zwei Werte eingehen, welche bei OpenLedger gehandelt werden. OpenLedger ist eine Börse, welche direkt über die Bitshares-Blockchain läuft. Dadurch hat man kein Gegenparteirisiko bei Transaktionen, da diese direkt über die Blockchain gesettled werden. Allerdings ist die Liquidität grausam niedrig, es gibt kaum Käufer und nur ein Gesamtvolumen von einigen Bitcoin täglich. Zudem ist die Börse nicht sehr benutzerfreundlich und das Handling benötigt gute Nerven. Für geduldige Käufer, sind das aber sehr interessante Bedingungen. Ich habe zwei Werte herausgepickt, welche ich für sehr interessant halte:

Incent
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Über das Incent ICO hatte ich bereits im September gebloggt. Incent ist eine sogenannte Appcoin und läuft als Token auf der Waves-Blockchain. Das ICO war erfolgreich und es konnten bis Ende November über 1‘000 Bitcoin und 832‘000 Waves eingesammelt werden, was damals rund 1 Million Dollar entsprach. Der ICO-Preis betrug in den ersten 24 Stunden 10‘000 Satoshi, der Preis stieg dann bis zum Ende der Zeichnungsmethode auf 16‘667 an. Es gab allerdings einige Investoren, die mit einem Blockdiscount weniger als die ersten ICO-Investoren zahlen mussten. Incent hat das Ziel eine Art Treuprämienplattform als App zu bauen, welche blockchainbasiert ist. Also ganz grob gesagt eine Art Blockchain-Payback-Karte, nur halt als Smartphone-App. Die erste Version soll im 2. Quartal heraus kommen. Es gibt bereits interessierte Händler welche dieses System in der Praxis einsetzen wollen. Wichtig zu wissen ist, dass diese Geschäfte die Incent zum festgesetzten Preis von 20‘000 Satoshi erwerben müssen, wenn sie ihren Kunden Prämien gewähren wollen. Incent muss diese Token für die Händler über den freien Markt besorgen (sofern der Kurs bei unter 20‘000 Satoshi liegt) hat aber auch das Recht noch einmal die gleiche Anzahl an Tokens zu erschaffen, wie an der ICO ausgegeben wurden. Aber eben zu mindestens 20‘000 Satoshi und nur wenn zu diesem Preis keine Incent auf dem freien Markt erworben werden können. Nun haben wir aber die Situation, dass Incent noch nicht fertig entwickelt worden ist und erst im 2. Quartal starten wird. Zusätzlich wird Incent aktuell an keiner grösseren Börse gelistet. Aktuell kosten die Incent-Token nur rund 5000 Satoshi bei OpenLedger, also rund 50% unter dem ersten ICO-Preis und nur rund ¼ des Preises, welchen Händler für Incent später bezahlen müssen bzw. Incent von der Börse später zurückgekauft werden. Das hat mit der Ungeduld von Investoren zu tun und auch damit, dass durch die ICO-Signatur-Kampagne viele geschenkte Coins verscherbelt werden, ohne Rücksicht auf irgendwelche Preisbarrieren. Die Chance für mittelfristige Investoren! Wer sich zu Preisen von unter 10‘000 Satoshi eindeckt, sollte später noch viel Freude an seinen Incent haben, da ich davon ausgehe, dass sich der Kurs im zweiten Quartal in Richtung des Händlerpreises von 20‘000 Satoshi entwickeln werden wird. Als ich diesen Beitrag begann war Incent nur bei OpenLedger gelistet. In den letzten Tagen sind noch Cryptopia, Liqui und Tidex hinzugekommen, welche aber ebenfalls nicht sehr liquide sind und dem Kurs auch nicht helfen konnten. Aktuell ist die Liquidität bei Cryptopia allerdings besser als bei OpenLedger.

Blockpay
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Bei Blockpay handelt es sich um einen Zahlungsanbieter für Händler. Die Idee ist, dass Kunden bei Geschäften welche Blockpay unterstützen mit jeder gängigen digitalen Währung bezahlen können, also nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum und andere Altcoins. Dazu benötigen die Händler lediglich eine App, zudem ist Blockpay mit dem Odoo-System voll kompatibel welches bei vielen Händlern Verwendung findet. Das Bild oben zeigt ein schönes Beispiel, wie Blockpay in der Praxis als Zahlungssystem Verwendung finden könnte. Hier im Detail:
blockpay
Blockpay wird sogar in die Richtung weiterentwickelt, dass es praktisch auf allen Hardware-Geräten laufen soll und sogar in Richtung Microzahlungen und IOT Verwendung finden soll. Die Münchener Firma führte im Sommer ein kleines Pre-ICO durch um eine Anschubfinanzierung für die ersten Monate zu erhalten. Von den 100‘000‘000 Blockpay-Token wurden 6‘500‘000 für das Pre-ICO angeboten und zwar mit einem Rabatt von bis 42% auf den regulären Preis von 0.0005 Bitcoin oder eben 50’000 Satoshi. Die Investoren zahlten also mindestens 28’800 Satoshi je Token. Das Marketing lief auf Sparflamme, so dass nicht einmal sämtliche Token von Investoren erworben wurden. Selbst ich verpasste dieses Pre-ICO, obwohl ich gerne daran teilgenommen hätte. Blockpay läuft über die Bitshares BlockChain, so dass die Coin schnell auf OpenLedger angeboten wurde. Aber auch hier das gleiche Bild wie bei Incent, das Interesse verflachte, Investoren versuchen auszusteigen, ohne Käufernachfrage. Ein reiner Verkaufsmarkt entstand, ohne nennenswerte Nachfrage bröckelte der Kurs immer weiter ab, auf aktuell unter 15’000 Satoshi je Token. Nun ist Blockpay aber gerade einmal am Beginn des Weges. Das richtige ICO soll im Frühjahr erfolgen und auch entsprechend mit Marketingmassnahmen unterstützt werden. Blockpay hat zum Beispiel nun eine Community-Managerin eingestellt um das ICO professionell zu begleiten. Zusätzlich wird das Unternehmen auf einer „World Tour“ sein Geschäftsmodell auf fast allen Kontinenten erläutern. Und es ist wichtig zu erläutern, dass der Preis auf jeden Fall höher sein sollte als 30’000 Satoshi. Die späteren Investoren müssen ja mehr zahlen als die Pre-ICO-Investoren, sonst würde das Projekt an Glaubwürdigkeit einbüssen. Es ist also sehr sehr wahrscheinlich, dass bei der offiziellen ICO-Ankündigung bei OpenLedger bis zum ICO-Kurs leergekauft wird. Hierzu sind nur wenige Bitcoin erforderlich. Faktor 2 ist also auf jeden Fall drin für heutige Investoren und das bereits innerhalb weniger Monate.

Wichtig ist bei beiden Werten: Streng limitiert vorgehen. Das geringe Volumen nötigt Investoren einige Tage Geduld ab. Aber diese Geduld sollte sich entsprechend auszahlen. Bei beiden Werten gibt es ungeduldige Wale, welche sich einen Schluck zuviel aus der ICO-Pulle gegönnt haben und dankbar sind für Volumen auf der Käuferseite, damit sie ihren Anteil ermässigen können. Die Ungeduld der Verkäufer von heute ermöglicht die Profite von Morgen der Käufer!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Update IOTA/IOTATOKEN: Android-Wallet, Light-Wallet und Foundation

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Ein kleines Update zu IOTA. Neben einer Light-Wallet, welche IOTA bereits viel benutzerfreundlicher gemacht hat, gibt es seit heute ein Android-Wallet. IOTA kann nun also problemlos auf vielen Smartphones und Tablets genutzt werden, allerdings nicht bei Apple iOS Geräten. Ganz einfach bei Google Play downloaden:
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Hier noch ein Blogbeitrag dazu in Verbindung mit einem tollen Video, in welchem die wichtigsten Funktionen zu sehen sind.

Das Entwicklerteam hat einen sehr guten Job gemacht! Ich rufe deshalb zu Spenden auf, da diese Arbeit weitgehend unentgeltlich erfolgte:
Bitcoin: 1MyCJP3yZtSJ3bMVEoQRPSY3D6Ev7CTvzo
IOTA: DBPECSH9YLSSTQDGERUHJBBJTKVUDBMTJLG9WPHBINGHIFOSJMDJLARTVOXXWEFQJLLBINOHCZGYFSMUEXWPPMTOFW

Auch der Handel mit IOTA wurde erleichtert. Es gibt nun einen Chatbot um IOTA über Slack zu handeln und es wurden so bereits über 200 Transaktionen im Gegenwert von über 200’000 Euro abgewickelt. Wer genaueres wissen will und IOTA kaufen oder verkaufen will, hier geht es zum Handel über den Chatbot: https://iotatangle.slack.com/messages/trading/

Heute fand noch ein Hackathon im Office der IOTA-Foundation in Berlin statt unter dem Motto „Hacking.Law: Connecting Law and Code.“
IOTA beteiligte sich zudem am Hackathon im Cryptovalley von Thomson Reuters in Zug Ende Januar. Diese Veranstaltungen helfen IOTA einem breiteren Publikum bekannt zu machen und Entwicklungen on top anzustoßen. Die Adresse der IOTA-Foundation ist übrigens die Schlüterstr. 55 in 10629 Berlin. Man kann IOTA also im weitesten Sinne als deutsches Kryptoprojekt bezeichnen.

Zum Börsenlisting und zum sogenannten BigDeal gibt es noch keine Neuigkeiten. Zuerst soll die Foundation rechtlich korrekt in Berlin registriert werden. Allerdings wurde die Zeit auch genutzt um IOTA technisch zu verbessern sowie die IOTA-Foundation mit Starmitgliedern aus der Fintech-Branche zu bestücken, so dass hier tatsächlich versucht wird einen möglichst großen Einfluss bei zukünftigen IOT-Projekten zu gewinnen. Insbesondere Carsten Stöcker, Chris Skinner und Per Lind sind klingende Namen. Hier sind sämtliche Details zur IOTA-Foundation. Mit Carsten Stöcker hätte man evtl. Zugriff auf Projekte wie diese hier, bei dem zum Beispiel auch die UBS und Daimler beteiligt sind. Es ist ein überragender Erfolg für das IOTA-Team ein derartiges „Fintech-Allstar-Team“ für die Foundation gewinnen zu können. Das kann man nicht hoch genug einschätzen und gibt dem ganzen Projekt einen sehr optimistischen Ausblick für die kommenden Monate!

Noch in eigener Sache: Teilweise schon über ein Jahr halte ich treuhänderisch von Käufern bei mir erworbene IOTA. Langsam wird es wirklich Zeit diese IOTA bei mir abzurufen. Die Light-Wallet ist auch leicht zu benutzen. Am sichersten sind die IOTA in eurer eigenen Wallet. Auch ich bin nicht unsterblich und gegen einen „Bus-Event“ immun. Also bitte aus eigenem Interesse bei mir melden und eure IOTA bei mir abholen.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Komodo mit sehr gutem Börsendebüt: Jetzt Gewinne mitnehmen

Komodo

Zuletzt hatte ich ja am 11. Januar über die BitcoinDark/Komodo Spekulation geschrieben. Die damalige Idee war die BitcoinDark umzutauschen um damit zunächst einmal mit einem Umtauschpremium Komodo zu erhalten + noch zusätzliche Rev-Shares, welche einen Anteil aus den Erträgen von Supernet und Co. verbriefen. Nur drei Wochen später lässt sich feststellen, dass diese Strategie richtig war. Der Zeitplan wurde (überraschend) eingehalten, die Komodo wurden Ende Januar zugeteilt und können seit dem Wochenende auch über cryptox.pl gehandelt werden. Damit begann der Börsenhandel sogar noch früher als erwartet, ich ging nicht vor März von einer Handelbarkeit aus. Die Börse ist zwar klein und neu, ich halte sie aber für seriös; auch bei Byteball leistete diese Börse Pionierarbeit. Momentan gibt es immer mal wieder mit der Stabiltiät des Clients Probleme, zudem gab es auch einen kleineren Bug in der Blockchain. Diese Anlaufschwierigkeiten konnten aber weitgehend behoben werden. Wie man den Iguana-Client installiert wird hier im Detail beschrieben.

Die aktuellen Kurse liegen mit aktuell rund 0.00015 BTC über dem ICO-Kurs. Das Entspricht ganz grob einem BitcoinDark-Kurs-Equivalent von 0.0075 BTC, da man für einen BitcoinDark 50.21 Komodo erhielt. Wer im Herbst BitcoinDark erwarb um auf das Komodo-ICO zu spekulieren kann sich nun über einen Kursgewinn von ungefähr 85% freuen, wenn er um die 0.004 eingestiegen ist. Ich rate deshalb zu Gewinnmitnahmen, auch da ich mittelfristig nicht sonderlich von Komodo überzeugt bin. Mag sein, dass ich die Story anonyme Kryptowährung + Bitcoin-Notary-Notes -Anbindung nicht richtig verstehe oder begreife. Aber ich denke, die Hauptsache ist doch, dass sich unter dem Strich dieser Trade für mich und meine Leser wieder ausgezahlt hat… Die Rev-Shares können aktuell noch nicht zu Geld gemacht werden; all zu viel sollte man sich davon auch nicht erwarten (einige Satoshi je Rev-Share).

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Byteball mit glanzvollem Start!

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Eigentlich wollte ich bereits vor Weihnachten ein Update zu Byteball veröffentlichen, aber leider war ich dazu zeitlich nicht mehr in der Lage. Ich habe mich ja bereits mehrmals zu Byteball geäussert. Nochmal das Wichtigste in Kürze: Byteball ist eine neue Kryptowährung der dritten Generation, also ohne Blockchain, stattdessen mit einem DAG-Graph. Im weitesten Sinne vergleichbar mit IOTA, wobei Byteball ein gänzlich anderes Modell verfolgt und hier auch Fees bei Transaktionen fällig werden. Hier noch ein Blog-Beitrag welcher die wichtigsten Unterschiede zwischen IOTA und Byteball verdeutlicht. Am 25. Dezember war es dann soweit und 10% aller Byteball wurden gratis verteilt. Investoren mussten lediglich ihre Bitcoin-Adresse verlinken, was Cryptkeeper hier sehr benutzerfreundlich beschrieben hat. Cryptkeeper hat sich generell sehr positiv hervorgetan hier um das 1-Entwickler-Projekt von Tony zu unterstützen.

Für Altcoininvestoren ist es immer die beste aller Welten wenn eine Coin gratis verteilt wird. Freilich musste man Bitcoin besitzen, sonst gab es keine Gratis-Byteball. Diese Ausschüttung hat problemlos funktioniert. Jeder Teilnehmer hat nicht nur Byteball erhalten sondern auch noch Blackbyte, welche in der selben Wallet verwahrt werden. Zwei auf einen Streich, das hat man selten! Byteball stellt dabei das Equivalent zum Bitcoin dar und die Transaktionen lassen sich über den DAG-Graph teilweise zurückverfolgen (wie bei Bitcoin über die Blockchain), Blackbytes sind Coins für private, anonymisierte Zahlungen. Diese Transaktionen werden nicht im DAG gespeichert, sondern nur in den Userdaten der Wallets. Daher müssen sich immer zwei User mit ihren Wallets verbinden, um zu handeln. Die Blackbytes sind wie Bytes mit eingebautem Mixer, nicht von außen zu verfolgen. Man kann diese in etwa mit dem Monero vergleichen. Auf Grund dieser Besonderheit können aktuell nur Byteball auf Kryptobörsen gehandelt werden und keine Blackbytes. Dies soll auch so bleiben, da ein Börsenhandel die Anonymitätsfunktion von Blackbyte teilweise aushebeln würde. Es ist allerdings eine InApp-Börse geplant innerhalb des Byteball-Netzwerks.

Grosse Diskussionen gab und gibt es deswegen, weil Byteball proportional an die jeweils gelinkten Bitcoinguthaben verteilt wurde. Wer 10 Bitcoin in seiner Wallet hatte bekam proportional 10x mehr als jemand der nur 1 Bitcoin in seiner Wallet hatte. Die ganz grossen Profiteure der Ausschüttung wurden damit auch die erfolgreichen ICOs der letzten Monate, welche ihre Berge an Bitcoin dazu nutzen um an der Byteball Verteilung mitzumachen. Dazu gehörten zum Beispiel Lisk, Waves und ICONOMI. Lisk alleine kontrolliert aktuell über 10% aller Bytes und Blackbytes. ICONOMI nur unwesentlich weniger. Waves hat sich jedoch dazu entschlossen seine Byteball „zu dumpen“ und wird so bei zukünftigen Ausschüttungen nur noch eine geringe Rolle spielen. Bei künftigen Ausschüttungen wird nämlich die Anzahl der Bytes ein deutlich gewichtigerer Faktor sein als die gelinkten Bitcoin.

Hier sind die Details zur zweiten Ausschüttung am 11. Februar: Es gibt erneut Gratis-Byteball für alle Bitcoinhalter. Allerdings jetzt nur noch fix 0.0625 GB (also 62.5 Millionen Stück) je gehaltenem Bitcoin + 0.13194 GB Blackbyte (also 131.94 Millionen Stück). Das hört sich nach viel an ist aber ungefähr 20x weniger als bei der ersten Ausschüttung. Allerdings profitieren bei dieser Ausschüttung nicht nur Bitcoinhalter sondern auch Byteball-Investoren: Sie erhalten +10% auf Ihre Bestände. Wer also 10 GB hält hat nach dem 11. Februar 11 GB. Weitere Ausschüttungen sollen nach dem Muster alle vier Wochen erfolgen. Massgeblich für die Ausschüttung ist die Anzahl an Byteball in der Wallet. Blackbytes spielen keine Rolle, da die Anzahl in der Wallet nicht bekannt ist wegen der Anonymitätsfunktion. Die genauen Details finden sich hier.

Warum ich für Byteball eine gewisse Begeisterung hege ist, dass Tony es geschafft hat eine Art „iPhone“ für DAG-Coins zu bauen. Tony hat eine Wallet gebaut die man herunterlädt installiert und intuitiv bedienen kann. Es funktioniert und es ist super einfach. Er entwickelt das System immer weiter, hat vor kurzem in der Version noch eine nette Chat-Funktion eingebaut. Er hat den Termin für das Release eingehalten zu Weihnachten und ist für seine Community da wenn Fragen da sind. Alles wirkt aus einem Guss, nicht das typische Altcoinchaos.

Aktuell ist Byteball nur auf der kleinen Börse https://cryptox.pl gelistet. Allerdings habe ich diese Börse bereits mehrmals selbst ausprobiert und man kann hier problemlos Byteball kaufen und verkaufen:

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Wie immer gilt: Am besten nach jedem Handel die Byteball gleich ins eigene Wallet transferieren. Wer frische Byteball auf seine Börse zugekauft hat sollte auf jeden Fall kontrollieren, ob seine Adressen auch alle über den Bot registriert sind. Sonst gibt es für diese „frischen Byteballs“ keine zusätzlichen Blackbytes bei der Ausschüttung. Wie das genau geht wird hier erklärt.

Fazit: Byteball bringt enorm viel Potential mit, vor allem jetzt zu Beginn der Verteilung. Es gibt aber auch Risiken, da das Projekt aktuell voll abhängig von Entwickler Tony ist. Entwicklungspotential besteht auch bei der Community, welche deutlich grösser und aktiver sein könnte. Dafür dass Byteball so revolutionär ist, konnte es bisher im Verhältnis noch nicht genug Multiplikatoren gewinnen, welche das Projekt aktiv unterstützen. Zudem wird die ungleiche Verteilung bei Byteball ein Streitpunkt bleiben und auch eine stetige Gefahr für Abverkäufe. Momentan ist das System zudem noch nicht voll dezentralisiert, da die sogenannten Witnesses (mindestens 12) welche die DAG-Transaktionen bestätigen, aktuell alle noch von Entwickler Tony bereitgestellt werden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass immer noch 90% der Coins von Tony kontrolliert werden, da sie erst noch ausgeschüttet werden. Man muss aktuell Tony vertrauen, ich tue das auch, es wird aber ein Hindernis sein auf dem Weg nach oben, bis alle Coins dann auch wirklich verteilt sind. Insgesamt betrachtet ist das Chancen/Risiko-Verhältnis bei den aktuellen Kursen aber noch sehr günstig und ich rate zu Zukäufen bei Kursen von unter 0.06 GBYTE/BTC, insbesondere vor der Ausschüttung neuer Byteball am 11. Februar. Wer zum Beispiel 10 GB Byteball (ein GB = 1000’000’000) kauft, hat nach der Ausschüttung 11 GB Byteball + zusätzlich auch noch 2.166 GB Blackbyte. Und in einem Monat kommen da noch einmal 10% oben drauf. Und wenn man das Spielchen weiter spielt und bis zum Schluss der Ausschüttungen durchhält, hat man seinen Bestand vervielfacht. Schon ein stabiler Kurs reicht dann aus, um einen Return von mehreren 100% zu erzielen. Und wer nicht unbedingt zukaufen will, sollte doch zumindest die Option nutzen seine vorhandenen Bitcoins für die Gratisverteilung anzumelden. Das ist in wenigen Minuten erledigt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.