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Santiment: Die Daten- und Informationsplattform für die Kryptomärkte

Santiment arbeitet daran eine Daten- und Informationsplattform für Kryptomärkte zu erstellen, über die sich User frei ihre relevanten Datengrundlagen zusammenstellen können. Am ehesten lässt sich dies mit den Geschäftsmodellen von Bloomberg oder Thomson Reuters vergleichen. Santiment wird am 04.07.17 einen ICO abhalten. Im Folgenden wird ein Überblick zu Santiment und dem anstehenden ICO geliefert und abschließend eine persönliche Einschätzung zu diesem gegeben.

Santiment

Santiment baut eine Plattform für jegliche Form von relevanten Daten im Bereich der Kryptomärkte. User können auf bestimmte Features kostenfrei zugreifen und detaillierte, beziehungsweise spezielle Daten mit Hilfe des Santiment Tokens (SAN) erwerben. Dies erfolgt mittels sogenanntem Staking, das heißt, dass Token für eine bestimmte Zeit weggeschlossen werden um so zusätzlichen Wert zu generieren. Kurz gesagt kann ich beispielsweise 100 SAN staken um neben den kostenfreien Daten ebenfalls spezielle Informationsgrundlagen freizuschalten. Hierdurch wird freies Supply weggeschlossen, was zu einer Knappheit auf dem freien Markt führt. Je mehr Anwender ihre Token staken, desto höher wird auch der Preis von SAN-Token sein.

Als Kunden der Plattform identifiziert das Projekt drei verschiedene Arten von Usern:

  1. Professionelle Krypto-Trader und -Investoren (z.B. Hedge Funds oder sogenannte Whales)
  2. “Normale” Krypto-Trader und -Investoren (z.B. mich)
  3. Externe Daten- und Informationsanbieter (z.B. Krypto-Exchanges oder Asset Management Plattformen)

Alle diese drei Arten von Usern sind auf der Suche nach aussagekräftige Daten und Informationen, wenngleich unterschiedlich in Form, Detailschärfe und Menge. Normale Krypto-Trader können auf freie Informationen zugreifen oder aber SAN Token staken um auf weitere persönlich ausgewählte Information zuzugreifen. So kann sich jeder Trader und Investor sein persönliches Santiment-Terminal zusammenstellen, auf dem relevante Daten oder Feeds angezeigt werden. Genauso verhält es sich für professionelle Investoren. Diese können ihrerseits relevante Informationen anzeigen lassen und müssen hierfür voraussichtlich eine höhere Anzahl an SAN staken. Die dritte Gruppe der Kunden umfasst beispielsweise Krypto-Exchanges oder Asset Management Plattformen, welche selbst SAN staken um ihrem Kundenstamm Zugriff auf Santiment-Daten zu ermöglichen. Als Beispiel kann hier Iconomi aufgeführt werden, welches frühzeitig in Santiment investiert hat – wahrscheinlich um Iconomi Kunden auf die Daten der Santiment Plattform zugreifen lassen zu können. So baut Santiment eine anpassbare Plattform, auf der jeder Nutzer sich seine Daten individuell zusammenstellen kann.

utility

Im Februar 2017 hat Santiment in einem Presale 18% der Token verkauft. Die dort gesammelten Mittel hat das Team genutzt um eine App zu entwickeln, welche sich aktuell in der Alpha Version befindet. Diese umfasst zum jetzigen Zeitpunkt unter anderem bereits Charts mit historischen Preisentwicklungen verschiedener Coins und ein krypto-finanzielles Spiel, welches Daten für die Sentimentanalyse zukünftiger Preisentwicklungen von Kryptowährungen sammelt. Santiment plant ein Terminal, wie es beispielsweise Bloomberg für “reguläre” Märkte anbietet, das sowohl im Browser als auch mobil aufzurufen ist. Die bereits zu weiten Teilen entwickelte App verkürzt daher das Zeitfenster der notwendigen zukünftigen Entwicklung.

santiment Terminal

Um den Zugang zur Plattform zu erleichtern kann der Zugang zu bestimmten Kanälen von Marktinformationen ebenfalls durch Euro oder Dollar erkauft werden. Kanäle können beispielsweise ICO-Analyse, Marktinformationen oder rechtliche Updates umfassen. Neben offiziellen Santiment-Kanälen können ebenfalls Partner Kanäle erstellen um ihre relevanten Informationen zu Verfügung zu stellen und gegebenenfalls zu verkaufen. Außer Kanälen werden ebenfalls Datafeeds angeboten, welche spezielle Einblicke beziehungsweise Muster von Kryptomärkten offenlegen. Solche Feeds können beispielsweise auf Sentimentanalyse basieren und Informationen hinsichtlich der Volatilität, Akkumulation oder Trollboxen liefern.

Ein weiteres, meiner Meinung nach äußerst relevantes, Feature ist die “Sanbase”. Diese soll eine Art Wikipedia für Kryptoprojekte und -währungen werden. Researcher und Partner von Santiment recherchieren hierzu relevante Informationen, stellen diese bereit und aktualisieren diese sobald es möglich ist. Nutzer des Netzwerks können Änderungen und Updates vorschlagen beziehungsweise bemängeln, sodass eine Art Wikipedia für Kryptomärkte entsteht. Ein gewissen Maß an zentraler Verwaltung ist hier allerdings notwendig um Missbrauch auszuschließen und Researcher für ihre Arbeit entlohnen zu können. Die Umsetzung einer solchen Lösung begrüße ich sehr, da ich selber bezeugen kann, wie aufwendig und kleinteilig die Recherche einzelner Projekte sein kann.

Im kürzlich veröffentlichten Whitepaper Draft wird das Projekt detailliert erläutert und eine Roadmap aufgeführt. Für das jahr 2017 werden neben der Durchführung des Crowdsales und der Veröffentlichung des Whitepapers  die Veröffentlichung der App sowie der Erstellung zweier erster Datafeeds (Preishistorie und Slack-Sentimentanalyse) geplant. Bis in das Jahr 2018 sollen über 200 Datafeeds, diverse Informationskanäle und verschiedene Sentiment-Tracker in die Plattform integriert werden.

ICO

 

santiment ico verteilungAm 04.07.2017 startet Santiment den Verkauf 54% der kompletten Token des Netzwerks in einem ICO. 18% der Token wurden bereits im Februar im Presale verkauft und 18% behält das Team ein. Die restlichen 10% verteilen sich auf Network Rewards (also Ausschüttungen bestimmte Teilnehmer im Santiment Netzwerk) und Berater/Partner. Somit werden insgesamt 72% aller Token öffentlich ausgeschüttet, was im vergleich zu anderen aktuellen ICOs ein vergleichsweise hoher Wert ist.

SAN ist ein Ethereum-Token, der folglich über einen Smart Contract zum Preis 1 ETH = 1000 SAN verkauft wird. Hierbei ist ein minimales Cap von 15.000 ETH und ein maximales Cap von 45.000 ETH festgelegt. Aktuell entspricht das MaxCap somit etwa $15,2 Millionen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen ICO-Mania at Santiment einen dreistufigen Plan für den Verkauf der Token geplant. So soll effektiv ausgeschlossen werden, dass einzelne Investoren sehr große Positionen kaufen und eine unvorteilhafte Distribution auftritt (wie es beispielsweise beim BAT ICO der Fall war). In der ersten Stufe können Mitglieder der Santiment Community einen Teil des ICOs kaufen. Hierzu müssen sie sich auf eine Whitelist eintragen und einen minimalen und einen maximalen Betrag ihres Investments angeben. Am Whitelisting-Prozess kann aktuell noch jeder partizipieren. Hierzu muss man Mitglied im Santiment Slack (Link) sein und den santiment Newsletter abonniert haben (Link). Mittels dieser Informationen kann man sich dann eintragen. Die zweite Stufe des ICO (25-35% des Crowdsales) wird über den Cofound.it Priority Pass abgewickelt. Cofound.it hat vor kurzem selbst einen ICO durchgeführt und versteht sich als Plattform für Blockchain Venture Capital. Im dritten Schritt wird der Crowdsale dann vollkommen für alle Teilnehmer geöffnet.

Einschätzung

Kryptomärkte erfreuen sich aktuell einem so hohen Wachstum, dass einzelne Exchanges am absoluten Limit ihrer Kapazitäten operieren und nicht mehr mal weitere Coins adden können. Meiner Einschätzung nach ergibt sich für Santiment schon jetzt ein sehr großer Kundenstamm, welcher ohne Probleme die langfristige Profitabilität des Netzwerks gewährleisten kann. Dies ist allerdings selbstverständlich klar abhängig von der Güte der angebotenen Informationen. Tatsächlich existieren diverse Nischenanbieter, die einzelne Aspekte der Santiment Produkte abdecken, allerdings fehlt ein übergreifender Anbieter. Meiner Meinung nach bietet das Projekt eine äußerst vielversprechende Chance frühzeitigen Zugriff auf eine überlegene Informationsgrundlage zu gewinnen. Sobald der tatsächliche Mehrwert der Plattform der breiten Masse klar wird, wird zu einem Netzwerkeffekt kommen und mehr und mehr Nutzer werden die Produkte aufrufen und selbst Produkte generieren. Hierdurch werden die vorliegenden Daten zunehmends besser, wodurch wiederum weitere Nutzer gewonnen werden. Da Datenzugriff über Staken der Token erzeugt wird, führt eine höhere Nutzung des Netzwerks zu einer zunehmenden Knappheit von SAN – und folglich einem steigenden Wert der Token.

Als Alpha-Tester der App und nach diversen persönlichen Gesprächen mit verschiedenen Mitgliedern des Santiment Teams bin ich der vollen Überzeugung, dass sie die gesetzten Ziele erreichen können.

Sehr angenehm finde ich, dass Santiment einen “normalen” ICO ohne Unwägbarkeiten durchführt. So gibt es kein Hidden Cap wie bei Projekten wie Status oder Bancor, sondern die maximale Funding-Höhe ist mit 45.000 ETH klar. Das Cap entspricht einer geeigneten Höhe, sodass das Santiment-Team wachsen kann, das Produkt entwickelt werden kann und zeitgleich noch viel Raum für Wachstum besteht. Hier ist ein Multiplikator von x2-x3 absolut vorstellbar, allerdings sind auch deutlich höhere Zuwächse denkbar.

Zusammengefasst halte ich Santiment für ein äußerst vielversprechendes Projekt, dessen geplanten Produkte ich aktuell klar vermisse. Mit zunehmenden Nutzerzahlen wird immer mehr Supply zwecks Staking weggeschlossen, wodurch es durchaus lohnend sein könnte, dieses frühzeitig zu erwerben.

 

Disclaimer: Der Autor arbeitet mit Santiment in beratender Tätigkeit zusammen (Link) und ist selbst in oben genannte Kryptowährungen investiert.

Byteball: Dritte Gratis-Ausschüttung am 12. März

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Byteball hat in den letzten Wochen den positiven Trend bestätigt, obwohl die Altcoins wegen dem Bitcoin-Anstieg erneut unter Druck kamen. Die zweite Ausschüttung erfolgte am 11. Februar, wie ich bereits berichtete. Ingesamt wurden 1.76% neu ausgeschüttet. Davon gingen exakt 1% an die bisherigen Byteballhalter, welche pauschal +10% auf Ihre Bestände erhielten. Die restlichen 0.76% gingen an verlinkte Bitcoinguthaben. Insgesamt sind also gerade einmal 11.76% aller Byteball ausgeschüttet worden. Die nächste Ausschüttung mit exakt gleichen Bedingungen erfolgt am 12. März. Wer neu dabei ist und wissen möchte, wie er denn seine Gratis-Byteball erhalten kann, dem wird hier geholfen. Die Community ist gewachsen in der Zwischenzeit, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei über 5 mio Dollar. Neben Cryptox.pl wird Byteball seit einigen Tagen auch bei der kleinen Exchange bitsquare gehandelt. Es ist wahrscheinlich, dass weitere Altcoinbörsen folgen werden in den nächsten Wochen. Zusätzlich wird demnächst ein Community-Fonds eingerichtet werden um die weitere Entwicklung und Verbreitung zu unterstützen. Dafür werden nicht abgerufene Blackbytes verwendet. Blackbytes werden nämlich nur dann ausgeschüttet, wenn sie auf bereits registrierten Airdrop-Adressen liegen. Wer dies versäumt erhält zwar Byeteball aber keine Blackbytes. Diese „vergessenen“ Blackbytes fliessen in diesen Fonds.

Auch technisch tut sich einiges. Tony und sein Team von mindestens zwei weiteren Entwicklern haben die Version 1.3.0 veröffentlicht. Neben einigen Bugfixes ist es nun direkt möglich TOR zu aktivieren, was insbesondere bei Transaktionen von Blackbyte ein enorm hohes Mass an Anonymität ermöglicht:
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Insgesamt wirklich eine hervorragende Arbeit welche hier geleistet wird. Zusätzlich hat sich Tony mit Lisk und ICONOMI abgesprochen, die beide gemeinsam weiterhin um die 20% aller Byteball/Blackbytes halten. Beide stimmten wohl zu, dass sie ihre Byteball halten bis zum Ende der Ausschüttungsperiode. Das hilft beiden Seiten: Die Byteball-Community muss mittelfristg keine Dumps befürchten, welche von diesen „Mega-Walen“ ausgeht und gleichzeitig hilft ein stabiler Preis bei Byteball den inneren Wert von Lisk und ICONOMI zu erhöhen. Vielleicht ergibt sich daraus sogar noch eine Coin-übergreifende Kooperation. So hätte sich Tonys Strategie die Bitcoin-Menge je Interessent nicht zu begrenzen sich im Nachhinein doch noch ausgezahlt.

Fazit: Es stehen weiterhin alle Ampeln auf grün. Investoren rate ich ihre Bestände auf jeden Fall über die nächsten Ausschüttungen hinweg zu halten. Das sieht alles sehr vielversprechend aus und das Momentum dürfte in diesem Jahr hoch bleiben, schliesslich gibt es neben Byteball aktuell nur IOTA als Coin der dritten Generation mit Tangle anstatt der Blockchain. Der Tangle-Hype beginnt erst, da bin ich mir relativ sicher. Setzt sich die positive Entwicklung von Byteball (und IOTA) fort, sind beides Kandidaten für eine Marktkapitalisierung von über 100 mio Dollar. Die aktuellen Kurse  von unter 0.05 BTC je GBYTE sind zudem für Neuinvestoren interessant. Der gestiegene Bitcoinkurs hat hier noch einmal für attraktive Einstiegskurse gesorgt. Wer bisher noch nicht dabei war, hat nun die Chance sich einen Teil vom Kuchen abzuschneiden und damit an den weiteren Ausschüttungen zu partizipieren. Nicht vergessen: 88.24% werden noch verteilt!

Der Altcoinspekulant geht in den Ruhestand. Meine zu knappen zeitlichen Ressourcen lassen auf Dauer eine qualitativ hochwertige Altcoinberichterstattung leider nicht zu. Ich bitte meine Leser um Verständnis und danke für das Vertrauen und das viele positive Feedback, welches ich in den letzten Jahren erhielt. Es war mir eine Ehre!

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

Byteball mit glanzvollem Start!

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Eigentlich wollte ich bereits vor Weihnachten ein Update zu Byteball veröffentlichen, aber leider war ich dazu zeitlich nicht mehr in der Lage. Ich habe mich ja bereits mehrmals zu Byteball geäussert. Nochmal das Wichtigste in Kürze: Byteball ist eine neue Kryptowährung der dritten Generation, also ohne Blockchain, stattdessen mit einem DAG-Graph. Im weitesten Sinne vergleichbar mit IOTA, wobei Byteball ein gänzlich anderes Modell verfolgt und hier auch Fees bei Transaktionen fällig werden. Hier noch ein Blog-Beitrag welcher die wichtigsten Unterschiede zwischen IOTA und Byteball verdeutlicht. Am 25. Dezember war es dann soweit und 10% aller Byteball wurden gratis verteilt. Investoren mussten lediglich ihre Bitcoin-Adresse verlinken, was Cryptkeeper hier sehr benutzerfreundlich beschrieben hat. Cryptkeeper hat sich generell sehr positiv hervorgetan hier um das 1-Entwickler-Projekt von Tony zu unterstützen.

Für Altcoininvestoren ist es immer die beste aller Welten wenn eine Coin gratis verteilt wird. Freilich musste man Bitcoin besitzen, sonst gab es keine Gratis-Byteball. Diese Ausschüttung hat problemlos funktioniert. Jeder Teilnehmer hat nicht nur Byteball erhalten sondern auch noch Blackbyte, welche in der selben Wallet verwahrt werden. Zwei auf einen Streich, das hat man selten! Byteball stellt dabei das Equivalent zum Bitcoin dar und die Transaktionen lassen sich über den DAG-Graph teilweise zurückverfolgen (wie bei Bitcoin über die Blockchain), Blackbytes sind Coins für private, anonymisierte Zahlungen. Diese Transaktionen werden nicht im DAG gespeichert, sondern nur in den Userdaten der Wallets. Daher müssen sich immer zwei User mit ihren Wallets verbinden, um zu handeln. Die Blackbytes sind wie Bytes mit eingebautem Mixer, nicht von außen zu verfolgen. Man kann diese in etwa mit dem Monero vergleichen. Auf Grund dieser Besonderheit können aktuell nur Byteball auf Kryptobörsen gehandelt werden und keine Blackbytes. Dies soll auch so bleiben, da ein Börsenhandel die Anonymitätsfunktion von Blackbyte teilweise aushebeln würde. Es ist allerdings eine InApp-Börse geplant innerhalb des Byteball-Netzwerks.

Grosse Diskussionen gab und gibt es deswegen, weil Byteball proportional an die jeweils gelinkten Bitcoinguthaben verteilt wurde. Wer 10 Bitcoin in seiner Wallet hatte bekam proportional 10x mehr als jemand der nur 1 Bitcoin in seiner Wallet hatte. Die ganz grossen Profiteure der Ausschüttung wurden damit auch die erfolgreichen ICOs der letzten Monate, welche ihre Berge an Bitcoin dazu nutzen um an der Byteball Verteilung mitzumachen. Dazu gehörten zum Beispiel Lisk, Waves und ICONOMI. Lisk alleine kontrolliert aktuell über 10% aller Bytes und Blackbytes. ICONOMI nur unwesentlich weniger. Waves hat sich jedoch dazu entschlossen seine Byteball „zu dumpen“ und wird so bei zukünftigen Ausschüttungen nur noch eine geringe Rolle spielen. Bei künftigen Ausschüttungen wird nämlich die Anzahl der Bytes ein deutlich gewichtigerer Faktor sein als die gelinkten Bitcoin.

Hier sind die Details zur zweiten Ausschüttung am 11. Februar: Es gibt erneut Gratis-Byteball für alle Bitcoinhalter. Allerdings jetzt nur noch fix 0.0625 GB (also 62.5 Millionen Stück) je gehaltenem Bitcoin + 0.13194 GB Blackbyte (also 131.94 Millionen Stück). Das hört sich nach viel an ist aber ungefähr 20x weniger als bei der ersten Ausschüttung. Allerdings profitieren bei dieser Ausschüttung nicht nur Bitcoinhalter sondern auch Byteball-Investoren: Sie erhalten +10% auf Ihre Bestände. Wer also 10 GB hält hat nach dem 11. Februar 11 GB. Weitere Ausschüttungen sollen nach dem Muster alle vier Wochen erfolgen. Massgeblich für die Ausschüttung ist die Anzahl an Byteball in der Wallet. Blackbytes spielen keine Rolle, da die Anzahl in der Wallet nicht bekannt ist wegen der Anonymitätsfunktion. Die genauen Details finden sich hier.

Warum ich für Byteball eine gewisse Begeisterung hege ist, dass Tony es geschafft hat eine Art „iPhone“ für DAG-Coins zu bauen. Tony hat eine Wallet gebaut die man herunterlädt installiert und intuitiv bedienen kann. Es funktioniert und es ist super einfach. Er entwickelt das System immer weiter, hat vor kurzem in der Version noch eine nette Chat-Funktion eingebaut. Er hat den Termin für das Release eingehalten zu Weihnachten und ist für seine Community da wenn Fragen da sind. Alles wirkt aus einem Guss, nicht das typische Altcoinchaos.

Aktuell ist Byteball nur auf der kleinen Börse https://cryptox.pl gelistet. Allerdings habe ich diese Börse bereits mehrmals selbst ausprobiert und man kann hier problemlos Byteball kaufen und verkaufen:

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Wie immer gilt: Am besten nach jedem Handel die Byteball gleich ins eigene Wallet transferieren. Wer frische Byteball auf seine Börse zugekauft hat sollte auf jeden Fall kontrollieren, ob seine Adressen auch alle über den Bot registriert sind. Sonst gibt es für diese „frischen Byteballs“ keine zusätzlichen Blackbytes bei der Ausschüttung. Wie das genau geht wird hier erklärt.

Fazit: Byteball bringt enorm viel Potential mit, vor allem jetzt zu Beginn der Verteilung. Es gibt aber auch Risiken, da das Projekt aktuell voll abhängig von Entwickler Tony ist. Entwicklungspotential besteht auch bei der Community, welche deutlich grösser und aktiver sein könnte. Dafür dass Byteball so revolutionär ist, konnte es bisher im Verhältnis noch nicht genug Multiplikatoren gewinnen, welche das Projekt aktiv unterstützen. Zudem wird die ungleiche Verteilung bei Byteball ein Streitpunkt bleiben und auch eine stetige Gefahr für Abverkäufe. Momentan ist das System zudem noch nicht voll dezentralisiert, da die sogenannten Witnesses (mindestens 12) welche die DAG-Transaktionen bestätigen, aktuell alle noch von Entwickler Tony bereitgestellt werden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass immer noch 90% der Coins von Tony kontrolliert werden, da sie erst noch ausgeschüttet werden. Man muss aktuell Tony vertrauen, ich tue das auch, es wird aber ein Hindernis sein auf dem Weg nach oben, bis alle Coins dann auch wirklich verteilt sind. Insgesamt betrachtet ist das Chancen/Risiko-Verhältnis bei den aktuellen Kursen aber noch sehr günstig und ich rate zu Zukäufen bei Kursen von unter 0.06 GBYTE/BTC, insbesondere vor der Ausschüttung neuer Byteball am 11. Februar. Wer zum Beispiel 10 GB Byteball (ein GB = 1000’000’000) kauft, hat nach der Ausschüttung 11 GB Byteball + zusätzlich auch noch 2.166 GB Blackbyte. Und in einem Monat kommen da noch einmal 10% oben drauf. Und wenn man das Spielchen weiter spielt und bis zum Schluss der Ausschüttungen durchhält, hat man seinen Bestand vervielfacht. Schon ein stabiler Kurs reicht dann aus, um einen Return von mehreren 100% zu erzielen. Und wer nicht unbedingt zukaufen will, sollte doch zumindest die Option nutzen seine vorhandenen Bitcoins für die Gratisverteilung anzumelden. Das ist in wenigen Minuten erledigt.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert.

 

incent: Interessantes ICO startet am Samstag

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Wie mein Kollege Christoph Bergmann hier sehr gut dargelegt hat, ist aktuell wieder ein ICO-Fieber zu verzeichnen. Ich bleibe dabei auf Kurs und werde im Zweifel auf Zeichnungen verzichten. ICONOMI zum Beispiel ist für mich purer Hype, ohne klares Whitepaper und Geschäftszweck. Und dafür 10 Millionen, damit könnte man manch mittelständisches Unternehmen erwerben…

Kommen wir zu einem ICO welches Morgen startet und mir wesentlich besser gefällt. Es handelt sich um incent, ein neues Projekt welches vom Bitscan-Team entwickelt wurde. incent ist für mich eines der professionellsten und attraktivsten ICOs der letzten Monate. Es handelt sich dabei um ein Projekt, welches im wesentlichen darauf abzielt Kundenkarten durch ein Blockchain-basiertes System zu ersetzen. Angeschlossene Händler bieten Rabatte an wenn man incent für die Zahlung benutzt bzw. ein Cashback in incent. Hier ein schönes Video dazu. Für den Händler rechnet sich das durch höheren Umsatz und Kundenloyalität. Für die Kunden in günstigeren Preisen. Im Gegensatz zu Paypal und Co. haben Sie aber über die incent wallet noch die zusätzlich Möglichkeit von steigenden Kursen zu partizipieren. So soll die Wallet für das Smartphone aussehen:2vgry48h

Ein durchdachtes Konzept. Es gibt sogar bereits einen interessierten Händler, der incent gerne einsetzen möchte. Zudem ist die Blockchain und FinTech in aller Munde aktuell. incent könnte Kunden und Händlern dies auf bekannte Art und Weise nahe bringen. Es könnte einen gewissen „Coolnessfaktor“ bedeuten für beide Seiten, wenn man auf incent setzt anstatt einer Plastikkundenkarte, welche den Geldbeutel unnötig dick macht und eben keinerlei Diversifizierungsfaktor zur Konkurrenz bedeutet. Ein interessantes und praxistaugliches Modell in meinen Augen. Freilich befindet sich die Entwicklung erst am Anfang, das ICO wird dazu benutzt werden diese bis ins Jahr 2017 hinein zu finanzieren. Laufen wird incent auf der Waves-Plattform und dort auch handelbar sein. Ich gehe nicht von einer Beschränkung des Handels auf Waves dabei aus, auch ein Listing bei Bittrex oder Poloniex nach erfolgreichem ICO ist äußerst wahrscheinlich.

Details zum ICO: Das ICO startet Morgen für „normale Investoren“. Investoren welche Beträge von über 20 Bitcoin platzieren wollten, konnten die Token mit einem noch höheren Discount bis heute kaufen. Aber sind wir ehrlich, das sind Geldsummen, die ich keinesfalls in ein ICO investieren würde. Ich rate weiterhin dazu nur kleine Summen bei Cryptos zu investieren! Wer am ICO teilnehmen will, der sollte bis spätestens  zum 4. Oktober zu investieren. Nur bis zu diesem Zeitpunkt gibt es den vollen Rabatt in Höhe von 10’000 incent je Bitcoin, wie hier sehr gut ersichtlich ist:

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Die ICO läuft also zwei Monate und im letzten Monat bekommt man nur noch 6’000 incent je Bitcoin. Das ICO kann aber früher beendet werden, sobald 5 Millionen Dollar zusammen gekommen sind. Dieser CAP gefällt mir sehr gut, führt er doch dazu, dass nicht zu hohe Summen in das ICO fließen (wie seinerzeit bei WAVES). Mit maximal 5 Millionen Dollar Startwert hat die ICO genug Luft nach oben um die Investoren einen Kursgewinn zum Start zu bescheren. Das ICO ist zudem sehr transparent, die Summen welche hereinkommen sind hier abrufbar. Als Escrow für das ICO sind zudem noch Paul Klanschek (CEO Bitpanda)sowie Fran Strajnar  (CEO von Brave New Coin) ­bestimmt. Ähnlich wie seinerzeit bei Lisk, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, damit die Bitcoin an das Team ausbezahlt werden. So gibt es 50% der Coins, sobald die Token handelbar sind nach dem ICO. Weitere 25% sobald die grobe Infrastruktur für die App steht und weitere 25% wenn sich die Version in der Betaphase befindet. Das ist fair. Zusätzlich gibt es sogar noch eine Geld-zurück-Garantie, sofern die Coins nicht innerhalb von 90 Tagen nach dem ICO verteilt wurden. Das ist auch eine Absicherung für den Fall, wenn Waves doch nicht wie angekündigt innerhalb dieses Zeitraums starten würde. Kleiner Wehmutstropen: Nur 50% der Coins werden beim ICO verteilt, der Rest bleibt einmal zurück um die spätere Expansion zu finanzieren. Sämtliche Details zum ICO sind wirklich sehr ausführlich und dennoch übersichtlich hier zu finden. Auch das hat Vorbildcharakter. Übrigens sind später sogar Dividendenzahlungen geplant, da die incent-Tokenhalter mit 50% der Gebührenerträge beteiligt werden, welche bei jedem Kundenumsatz anfallen.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ein ICO-Investment in Waves zusätzlich +5% Bonus ergibt. Es macht also Sinn wenn man in das ICO investieren will, vorher die Bitcoin über Bittrex in Waves zu tauschen und dann über die Waves zu investieren. Die dürfte auch einen bullischen Effekt auf Waves haben, der weit über die 5% hinaus gehen dürfte. Waves ist zwar schon etwas gestiegen aber immer noch bei einem Level um 0.0003 BTC

Fazit: Fassen wir noch einmal zusammen: Wir haben ein ICO welches ein spezifisches Thema abdeckt, das sowie für Konsumenten wie Händler interessant ist. Man kann das Geschäftsmodell leicht erklären, was nicht immer der Fall ist bei Kryptoprojekten. Den Ansatz über eine Smartphone-Applikation finde sehr gelungen und praxisnah. Wir haben ein gutes Team, welches auch hervorragende Aussenkommunikation leistet. Wir haben einen ersten Interessenten, welcher bereit wäre das System in die Praxis zu übernehmen. Wir haben ein ICO-Cap, das ICO kann also nicht überzeichnet werden. Wir haben Escrows und eine Geld-zurück-Garantie, wenn die Token nicht innerhalb von 90 Tagen nach dem ICO verteilt werden. Und einen attraktiven Bonus für jeden, der bis zum 4. Oktober investiert. Wir haben eine saubere Risikoaufklärung mit allen Details zum ICO. Zudem gibt es sobald es zum Praxiseinsatz kommt auch eine Erfolgsbeteiligung in Form von Dividenden. Deshalb gibt es hier eine klare Zeichnungsempfehlung von mir.

Es empfiehlt sich dabei zunächst Waves bei Bittrex zu kaufen, um den zusätzlichen 5% Bonus zu bekommen. Risikobereite Spekulanten nutzen außerdem die Gelegenheit zu einer Waves-Longposition, da die erhöhte Nachfrage an Waves um am ICO teilzunehmen den Kurs weiter beflügeln dürfte in den nächsten Wochen (+ zusätzliche Faktoren wie Mainnet und evtl. Poloniex-Listing, machen Waves generell kaufenswert zu den aktuellen Kursen bei um 0.0003 BTC).

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist in den oben erwähnten Kryptowährungen selbst investiert